https://www.faz.net/-gzg-7kjdb

Eröffnung für 2017 geplant : Grundstein für neues Historisches Museum gelegt

  • Aktualisiert am

Ausquartiert: Auch für diese zwischenzeitlich an die Frankfurter Borsigallee ausgelagerte Karl-Statue wird am Römerberg mehr Platz geschaffen Bild: Wolfgang Eilmes

Auf dem Römerberg in Frankfurt wird ein Neubau für das Historische Museum entstehen. Der Grundstein ist gelegt. Die Ausstellungsfläche wird beinahe verdoppelt.

          Für den Neubau des Historischen Museums auf dem Frankfurter Römerberg ist der Grundstein gelegt. Im Herbst 2014 soll Richtfest sein, wie Museumsdirektor Jan Gerchow anlässlich des Versenkens der Gedenk-Kartusche ankündigte. „Ende 2015 steht der Rohbau. Dann folgt der Innenausbau und im Frühjahr 2017 kann das neue Museum eröffnet werden.“

          Der Neubau wurde vom Stuttgarter Architektenbüro Lederer Ragnarsdóttir Oei geplant. Die Fassaden werden aus Sandstein und Naturputz gestaltet, die Satteldächer mit Naturschiefer gedeckt. Der Neubau ergänzt das bisherige Gebäudeensemble aus verschiedenen Epochen - vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Während der Bauarbeiten wurde eine mehr als 800 Jahre alte Hafenmauer aus der Staufer-Zeit entdeckt. Durch diesen laut Museum „archäologischen Sensationsfund“ verzögerten sich die Bauarbeiten um rund eineinhalb Jahre.

          Durch den Erweiterungsbau wird die Präsentationsfläche des Museums von 3200 auf 6000 Quadratmeter erweitert. Für den Neubau sind laut Museumssprecherin 52,7 Millionen Euro veranschlagt. Das neue Historische Museum soll als Stadtmuseum besser als bisher auf die beiden größten Besuchergruppen eingehen können: Frankfurter und Touristen.

          Weitere Themen

          Früher war mehr Prestige

          Frankfurter Bühnen : Früher war mehr Prestige

          Eine Diskussion beschäftigt sich mit einem möglichen Comeback des Schauspielhauses von 1902. Aus den Fehlern bei der Kölner Sanierung könne Frankfurt dabei nur lernen. Auch die Funktion des Hauses für die Stadt und ihre Bevölkerung hat Priorität.

          Topmeldungen

          Bundesbankpräsident Weidmann : „Ich sehe keinen Grund zur Panik“

          Die Aussichten für die Konjunktur trüben sich ein. Bundesbankpräsident Weidmann hält einen Großeinsatz der Geldpolitik aber für falsch. Im Interview spricht er über den drohenden Abschwung, übertriebene Angst vor Inflation – und warum die Zinsen noch tiefer sinken können.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.