https://www.faz.net/-gzg-9bry7

Polizeiermittlungen : Ali Bashar kehrt zum Tatort im Fall Susanna zurück

  • Aktualisiert am

Tatort: In einem Gebüsch in der Nähe der Gleise hat die Polizei am 6. Juni die Leiche von Susanna F. gefunden. Bild: dpa

Im Mordfall Susanna ist Ali Bashar zum Tatort zurückgekehrt. Unter Aufsicht von Polizei und Staatsanwaltschaft fand eine Begehung statt, damit der Verdächtige weitere Details preisgeben könnte.

          Der Tatverdächtige im Mordfall „Susanna“ ist noch einmal zum Tatort zurückgekehrt - mit Polizei und Staatsanwaltschaft. Es sei bei der Tatortbegehung am Donnerstag unter anderem um eine Abgleichung mit den Aussagen von Ali Bashar gegangen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiesbaden am Freitag. Zuvor hatte der „Wiesbadener Kurier“ darüber berichtet. Ali Bashar soll am 22. Mai die 14 Jahre alte Schülerin Susanna aus Mainz in Wiesbaden-Erbenheim vergewaltigt und ermordet haben.

          Termin für Anklage noch unklar

          Wann gegen den 21 Jahre alten Mordverdächtigen Anklage erhoben wird, steht noch nicht fest. Zuvor müssten sowohl alle Untersuchungen der Ermittler sowie ein psychiatrisches Gutachten des Tatverdächtigen abgeschlossen sein, sagte der Sprecher.

          Die Leiche des Mädchens wurde Anfang Juni gefunden. Zu diesem Zeitpunkt war der aus dem Irak stammende Ali Bashar mit seiner Familie in den Nordirak ausgereist. Der 21 Jahre alte Verdächtige, dessen Asylantrag in Deutschland abgelehnt worden war, wurde nur wenige Tage später von den kurdischen Regionalbehörden der deutschen Bundespolizei übergeben. In seiner Vernehmung gestand er, Susanna getötet zu haben. Er bestritt aber, dass eine Vergewaltigung stattgefunden habe. Der Fall hatte bundesweit Aufsehen erregt.

          Weitere Themen

          Youtube als Therapie

          Kampf gegen Drogensucht : Youtube als Therapie

          Ein früherer Junkie erzählt schonungslos aus seinem Leben, der Video-Blog wird zum Erfolg. Nun geht $ick auf große Tournee und auf die Suche nach Heilung.

          Topmeldungen

          Der amerikanische Präsident Donald Trump

          Trotz Notstandserklärung : Trump muss um Mauer-Geld kämpfen

          Mit dem nationalen Notstand will Donald Trump Mittel aus dem Verteidigungshaushalt für seine Mauer an der mexikanischen Grenze umlenken. Ein großer Teil des Geldes wurde aber schon anderweitig ausgegeben.
          Das Internet verbindet Menschen rund um die Welt mehr als je zuvor – mit guten und weniger guten Folgen.

          FAZ Plus Artikel: Onlinewelt : Der Internet-Irrtum

          Online ist alles anders? So ein Quatsch. Auch im Cyberspace gibt es Wettbewerb, Knappheit und Streit um Macht. Das Internet wird verklärt. Ein Kommentar.
          Computer-Experten werden dringend gesucht.

          Gutbezahlte Berufe : Wie schwer ist es, an IT-Cracks zu kommen?

          Informatiker sind gefragte Leute. Unternehmen aller Branchen suchen Programmierer und Experten für Künstliche Intelligenz. Im Digitec-Podcast diskutieren wir, wie groß die Knappheit ist – und wie Unternehmen trotzdem Leute finden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.