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Fastenmonat Ramadan : Mit knurrendem Magen zum Dienst

Feierabend: Orhan Öcal kümmert sich bei der Fraport AG um interkulturelle Angelegenheiten und betet beim abendlichen Fastenbrechen vor. Bild: Marcus Kaufhold

Mit dem Zuckerfest endete der Fastenmonat Ramadan – und für viele hessische Muslime ein entbehrungsreicher Arbeitsalltag. Große Unternehmen sind inzwischen auf das Fasten eingestellt.

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          Ein knurrender Magen kann den selbständigen Malermeister Hakan Aslanpence nicht von der Arbeit abhalten. Der Familienvater aus Pohlheim bei Gießen hat in den vergangenen vier Wochen vom frühen Morgen bis zum Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken. Durchgearbeitet hat er trotzdem. „Aufträge werden ausgeführt, auch wenn es mal zehn Stunden dauert“, sagt der gläubige Muslim, der als Neunjähriger aus der Türkei nach Deutschland kam. Gestern Abend endete der Fastenmonat Ramadan, und von heute an feiern die Muslime drei Tage lang das Zuckerfest.

          Tobias Schrörs

          Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Woche.

          Nicht alle Handwerker halten es wie Malermeister Aslanpence. „Ich kenne auch selbständige Kollegen, die machen in der Fastenzeit weniger“, sagt er. Nur an einem Abend habe er sich schwach gefühlt. Fastenbrechen wird oft in der Gemeinschaft begangen. Im Ramadan kommen allabendlich Freunde und Bekannte zusammen. „Man fängt mit Datteln an, betet, ein Schluck Wasser wird getrunken“, sagt Aslanpence. Auf eine Suppe folge das Abendgebet. Danach werde dann aufgetischt.

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