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English Theatre Frankfurt : Zurück auf die Bühne

Intendant: Daniel Nicolai steht vor dem English Theatre Frankfurt. Bild: dpa

Unter der Parole „Back to Live!“ setzt das English Theatre Frankfurt auf die neue Saison. Bereits geplante, aber nie aufgeführte Stücke sollen dieses Mal endlich auf die Bühne kommen.

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          When the going gets tough, kann man sich nur den Optimismus bewahren: Es wird schon besser werden. Wesentlich schlechter als in der zurückliegenden Spielzeit kann es dem English Theatre Frankfurt wohl ohnehin nicht gehen. Nicht nur, dass Corona und der damit verbundene Lockdown verhinderten, dass außer dem Thriller „Switzerland“ überhaupt eine Produktion vor Publikum aufgeführt werden konnte, bringt auch der Brexit etliche Herausforderungen für ein Haus mit, das zum großen Teil mit britischen Schauspielern und Regisseuren arbeitet, die in London gecastet werden und die dort auch proben, bevor die Stücke dann in Frankfurt auf die Bühne kommen.

          Christian Riethmüller
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          In Anlehnung an den Soul-II-Soul-Hit „Back to Life (However Do You Want Me)“ hat das English Theatre für die neue Spielzeit daher hoffnungsfroh die Parole „Back to Live!“ ausgegeben, denn vom 3. September an soll es zurück auf die Bretter gehen, die die Welt bedeuten. Die Spielzeit wird mit der Bühnenfassung von Paula Hawkins’ Thriller „The Girl on the Train“ eröffnet, eine Deutschland-Premiere, inszeniert von Psyche Stott, die vor knapp zwei Jahren schon Regie beim Öko-Thriller „The Children“ führte. Lustig und schräg dürfte es dann bei der diesjährigen Musical-Produktion zugehen. Derek Anderson inszeniert Mel Brooks’ Comedy-Horror-Musical „Young Frankenstein“, in dem die Genres gehörig parodiert werden. Die Premiere ist für den 20. November geplant und eine lange Laufzeit bis 6. März 2022 vorgesehen. Danach soll die Produktion des English Theatre noch im Deutschen Theater in München aufgeführt werden.

          Einzelverkauf soll am 1. August starten

          Schon zum dritten Mal steht das fertig geprobte Mistery-Stück „Secret Life of Humans“ von David Byrne auf dem Spielplan, das noch nie in Frankfurt zur Aufführung gekommen ist. Auch schon einmal geplant war die Tragödie „American Son“ von Christopher Demos-Brown, eine Koproduktion mit der von Jonathan Fox geleiteten Ensemble Theatre Company im kalifornischen Santa Barbara, die von 6. Mai 2022 an in Frankfurt gespielt werden soll. Und zum Ende der Spielzeit wird es politisch mit „The Totalitarians“, einer Farce des amerikanischen Bühnenautors Peter Sinn Nachtrieb, die von 15. Juni bis 24. Juli 2022 aufgeführt werden soll.

          Der Abonnementverkauf hat bereits begonnen, der Einzelverkauf soll am 1. August starten, „weil wir dann eher absehen können“, ob sich die Lage entspannt hat“, wie Intendant Daniel Nicolai sagt.

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