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Rohre isolieren, Decke dämmen : Energie einsparen beginnt im Keller

Sparfuchs: Hessens Wirtschaftsminister Al-Wazir mit Energieberaterin Melanie Schleepütz und Vermieterin Ivonne Nelles in Idstein Bild: Marcus Kaufhold

Der hessische Wirtschaftsminister Al-Wazir reist durchs Land, um mehr über die Praxis des Energiesparens zu erfahren. Und er gibt auch einschlägige Tipps.

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          Im Keller der gepflegten Immobilie am Idsteiner Höhenweg wird Energieberaterin Melanie Schlepütz sofort fündig: Die Kellerdecke sollte isoliert und die kupfernen Heizungsrohre sollten mit Dämmung ummantelt werden, um unnötigen Wärmeverlust zu minimieren. Neu ist das für Mieter Daniel Kirrberg und für Hauseigentümerin Yvonne Nelles allerdings nicht. Die Dämmung für die Heizungsrohre liegt schon bereit, und Nelles hat in den zurückliegenden beiden Jahren mehr als 15 000 Euro in die energetische Ertüchtigung des Ende der Achtzigerjahre gebauten Hauses gesteckt.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Der neue Gas-Brennwertkessel ist erst in diesem Frühjahr im Keller des Dreifamilienhauses installiert worden. Eine strombetriebene Wärmepumpenheizung hat Nelles wegen der hohen Kosten erst einmal zurückgestellt. Sinnvoll wäre dieser Heizungstyp aus ihrer Sicht wohl erst dann, wenn im ganzen Haus mit seinen rund 300 Quadratmeter Wohnfläche die teils hohen Fenster mit Dreifachverglasung ausgestattet wären. Die Dämmung der Kellerdecke allerdings hält auch sie für möglich.

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