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Emma verdoppelt Umsatz fast : Sprunghaft nach oben mit Matratzen

Lohnenswertes Geschäft mit Matratzen: Logo des Frankfurter Start-ups Emma. Bild: Patrick Junker

Wegen des Umsatzes muss der Gründer von Emma Matratzen keine schlaflosen Nächte befürchten. Und das Frankfurter Start-up konnte im vergangenen Jahr „einen kleinen Ebit-Gewinn“ erwirtschaften.

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          Mit Bettzeug lässt sich offenbar beinahe im Schlaf Geld verdienen: Das Frankfurter Start-up Emma - The Sleep Company hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 86 Prozent steigern können. 2019 habe das Unternehmen, das bis vor wenigen Monaten noch Bettzeit hieß, 150 Millionen Euro erwirtschaftet, sagte Co-Geschäftsführer Dennis Schmoltzi. 2018 waren es gut 80 Millionen gewesen. In diesem Jahr soll die Mitarbeiterzahl abermals kräftig steigen, von 300 auf 400 Beschäftigte.

          Falk Heunemann

          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Emma betrachtet sich neben dem Konkurrenten Bett1 als deutscher Marktführer beim Geschäft mit Matratzen über das Internet. Das Konzept: Die Matratzen gibt es nur in wenigen Modellen, was Lager- und Herstellungskosten spart – von Emma gibt es nur das Modell Emma One in drei Härtegraden. Und sie werden direkt an die Kunden geschickt, wodurch die Zwischenhändlermargen eingespart werden.

          Keine Angaben zum Gewinn

          Das Unternehmen habe mittlerweile mehr als die Hälfte seines Umsatzes im Ausland generiert, erläuterte Geschäftsführer Dennis Schmoltzi, darunter in Großbritannien und Frankreich. zuletzt seien die Märkte Mexiko, Brasilien und China dazugekommen. Das Wachstum sei aus den eigenen Geschäftseinnahmen finanziert worden. Zum zweiten Mal in Folge habe das Unternehmen „einen kleinen Ebit-Gewinn“  erwirtschaftet. Über dessen Höhe machte er aber keine Angaben. Ein Börsengang sei nicht geplant, er sei bislang nicht nötig, sagte Schmoltzi.

          Vorgängerunternehmen Bettzeit war 2013 von dem Matratzentechniker Manuel Müller und dem Unternehmerberater Dennis Schmoltzi gegründet worden. Zu dem Unternehmen gehört seit 2016 auch die Marke Dunlopillo, die im stationären Handel erhältlich ist. 2019 war Emma Matratzen von der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände als „Hessen-Champion Jobmotor“ ausgezeichnet worden.

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