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Elektronische Fußfessel : Ministerin will Hooligans per GPS-Ortung kontrollieren

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Bald öfter im Einsatz? Die elektronische Fußfessel. Bild: dpa

Ob Hooligan, Stalker oder prügelnder Ehemann - Justizministerin Eva Kühne-Hörmann will sie mit einer elektronischen Fußfessel kontrollieren. Bisher wurde sie nur verurteilten Straftätern angelegt.

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          Mit einer elektronischen Fußfessel will Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) gewalttätige Fußballfans aus den Stadien heraushalten. Auch Stalker oder prügelnde Ehemänner könnten mit Hilfe der Fessel von ihren Opfern ferngehalten werden. Diese Erweiterung der sogenannten „Elektronischen Überwachung“ will Kühne-Hörmann ihren Justizministerkollegen bei der Jahreskonferenz am 17. und 18. Juni in Stuttgart vorschlagen. Fußball-Hooligans „könnten angewiesen werden, an Auswärtsspieltagen nicht zu reisen und/oder an Heimspieltagen der Umgebung des Stadions fernzubleiben“, heißt es in einem Papier des Justizministeriums in Wiesbaden.

          Elektronische Fußfesseln, die zur Überwachung des Aufenthalts mit einem GPS-Sender ausgestattet sind, werden in Hessen seit 2011 bei verurteilten Straftätern eingesetzt. Es gibt noch eine „Light“-Variante, die etwa als Bewährungsauflage genutzt wird. Bereits im April hatte die Ministerin angekündigt, weitere Einsatzfelder der Fußfessel prüfen zu wollen.

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