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Commerzbank-Arena : Magistrat für Stadion-Vertrag

Soll bald modernisiert werden: Commerzbank Arena in Frankfurt Bild: Jonas Wresch

Von Juli 2020 an wird Eintracht Frankfurt zum Generalmieter der Commerzbank-Arena. Das Stadion soll ausgebaut und digitalisiert werden.

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          Der Magistrat hat dem geplanten Mietvertrag zugestimmt, mit dem Eintracht Frankfurt von Juli 2020 an für 15 Jahre zum Generalmieter des städtischen Waldstadions wird. Damit bestätigte das Gremium die Details einer im November unterzeichneten Absichtserklärung. Die Fußball-AG bekommt das Nutzungsrecht für einen zeitlichen Anteil von etwa 80 Prozent. In dem übrigen Fünftel, etwa in der Sommerpause der Bundesliga, kann die Stadt selbst Veranstaltungen organisieren und vermarkten.

          Tobias Rösmann

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Der Beschluss sieht vor, dass die Fußball-AG für die Nutzung der 51.500 Zuschauer fassende Arena in der ersten Liga acht Millionen Euro netto zahlt; das entspricht der Kaltmiete. Zudem übernimmt die Eintracht rund 90 Prozent der Betriebskosten. Bislang zahlt die AG etwa neun Millionen Euro Warmmiete im Jahr. Außerdem trägt die Fußball-AG die Kosten des digitalen Ausbaus des Stadions.

          Im Gegenzug bekommt die Eintracht alle Erlöse aus der Vermarktung des Stadions, mit Ausnahme der Einnahmen aus den städtischen Veranstaltungen. Die Stadt übernimmt zehn Millionen Euro des geplanten Stadionausbaus. Die Stadtverordneten müssen noch zustimmen.

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