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Eintracht Frankfurt : Ultras bleiben Waldstadion weiterhin fern

Eintracht-Fans im Waldstadion Bild: WITTERS

Trotz der Zulassung von 40.000 Zuschauern zum Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen Hertha BSC bleiben die Ultras dem Stadion weiter fern. Die Eintracht verhandelt mit dem Gesundheitsamt.

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          Eintracht Frankfurt muss auch weiterhin ohne die Unterstützung der Ultras in der Stehplatzkurve auskommen. Wie die Fangruppierung auf ihrer Website mitteilte, werde man auch zum nächsten Heimspiel des Bundesligaklubs am 16. Oktober gegen den Berliner Vertreter Hertha BSC nicht ins Waldstadion zurückkehren. Als zentralen Grund dafür, dass die aktive Fanszene, wie sie häufig genannt wird, den Spielen der Eintracht bis auf weiteres fernbleiben will, nennen die Ultras unter anderem die Maskenpflicht im Stehplatzbereich, die sie als „inakzeptabel und illusorisch“ bezeichnen. 

          Daniel Schleidt
          Stellvertretender Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Damit löst sich die Hoffnung der Eintracht in Luft auf, mit der Zulassung von 40.000 Zuschauern zum Spiel gegen Berlin auch wieder die Stehplatzränge in der Nordwestkurve füllen zu können, aus der in der Regel die Fangesänge und Choreographien hervorgehen. Aus Vereinskreisen ist immer wieder zu hören gewesen, dass man sich darum bemühe, in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt eine Regelung zu finden, die es den Ultras gestatte, wieder in die monatelang verwaiste Stehplatzkurve zurückzukehren.

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