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Eintracht Frankfurt : Trapp und Paris – die Eintracht verlangt Klarheit

Mit der Eintracht hat er noch einen Vertrag bis 2019: Torhüter Kevin Trapp. Bild: dpa

Eine Verpflichtung von Eintrachts Torhüter Kevin Trapp bei dem Pariser Club St. Germain wird langsam ernster. Für die Eintracht ist eine hohe Ablösesumme für den Keeper im Gespräch.

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          Langsam kommt Bewegung in die Sache. Vertreter des Fußballklubs Paris St. Germain haben die Eintracht nun auch offiziell kontaktiert und ihr Interesse an einer Verpflichtung Kevin Trapps bestätigt. Den Torwart, der sich in den vergangenen Tagen schon in der französischen Hauptstadt aufhielt, um sich gemeinsam mit seinem Berater über das Angebot des Champions-League-Klubs zu informieren, würden sie gerne zur kommenden Saison unter Vertrag nehmen, wie sie die Frankfurter wissen ließen. Allerdings informierten sie den Klub bislang nur telefonisch – und von der Eintracht-Geschäftsstelle erhielten sie daraufhin den Hinweis, dass sie ihre Absichten den üblichen Gepflogenheiten entsprechend schriftlich und konkret übermitteln mögen, damit man sich ein Bild der Lage machen könne.

          Marc Heinrich
          Sportredakteur.

          Trapp wird beim Meister Ligue 1 als Nebenmann für den bisherigen Stamm-Keeper Salvatore Sirigu gehandelt. Der Italiener machte gegenüber Medien in seiner Heimat und in Frankreich deutlich, dass er sich auf den Konkurrenzkampf mit dem deutschen Herausforderer, wenn es denn dazu kommen sollte, freue: „Ich habe in diesen Tagen so viele Dinge gehört. Aber die Wahrheit ist, dass es keinen Grund gibt, PSG zu verlassen. Ich bin so glücklich, dass ich nicht die Absicht verspüre zu wechseln“, sagte er der „Gazzetta dello Sport“. Trapp hatte die Zusammenarbeit mit der Eintracht im Februar bis 2019 verlängert. Als Ablösesumme für den Kapitän ist ein zweistelliger Millionenbetrag im Gespräch.

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