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Eintracht Frankfurt : Endlich im Tor

Zurück im Tor: Frederik Rönnow darf sich über seinen Startelfeinsatz in der Europa League freuen. Bild: dpa

Gegen Lazio Rom kehrt Frederik Rönnow in die Startelf zurück. Für den Eintracht-Keeper ist es eine Bewährungsprobe, auf die er lange gewartet hat.

          Gruppensieger sind sie schon. Doch warum sollten die Fußballspieler der Frankfurter Eintracht nicht alles daransetzen, auch das sechste Spiel in der Europa League zu gewinnen? Schließlich geht es wieder um eine Siegprämie von 570.000 Euro. Verbucht werden kann diese Summe am Donnerstag. Vorausgesetzt, die Mannschaft von Trainer Adi Hütter setzt sich bei Lazio Rom durch. Sechs Siege – nur die kühnsten Optimisten hätten dies vor dem Start in das Abenteuer Europapokal für möglich gehalten.

          Wobei: Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic hatte schon forsche Töne angeschlagen, als er unmittelbar nach der Auslosung, als die beiden sportlichen Schwergewichte Olympique Marseille und Lazio Rom der Eintracht zugelost worden waren, davon gesprochen hatte, „durch die Gruppe zu marschieren“.

          Bislang nur Bankdrücker

          Die Spieler haben wirklich Taten folgen lassen, und seitdem die Frankfurter furios in der Europa League auftrumpfen und Tor um Tor schießen, haben sie mehr und mehr an Renommee gewonnen. Nun, da das letzte Gruppenspiel an diesem Donnerstag von 18.55 Uhr an im Römer Olympiastadion auf dem Programm steht, kann endlich auch jemand aktiv in das Geschehen eingreifen, der bislang nur Bankdrücker gewesen ist: Frederik Rönnow. Kurz vor Weihnachten darf sich der Däne über seinen Startelfeinsatz in der Europa League freuen. Eintracht-Trainer Hütter hatte schon vor dem letzten Europa-League-Heimspiel gegen Marseille angekündigt, dass Rönnow einmal zum Ausklang des Fußballjahres 2018 international spielen werde. Und weil Kevin Trapp beim 4:0 gegen die Franzosen im Tor stand und sich nicht überlisten ließ, darf sich nun der ursprünglich als Spitzenkraft verpflichtete Rönnow in Rom behaupten.

          Für den 26 Jahre alten Dänen ist es eine Bewährungsprobe, auf die er lange gewartet hat. Zwei Spiele nur in der Bundesliga sind nicht das, was sich Rönnow, zu Saisonbeginn verletzt, vorgestellt hatte. Doch er reagierte professionell, als die Eintracht-Verantwortlichen handelten und Trapp von Paris Saint Germain ausliehen – und Rönnow in der Frankfurter Torhüterhierarchie auf Position zwei rutschte. Bei seinem Europapokal-Debüt im Dress der Eintracht kann sich Rönnow stimmgewaltiger Unterstützung sicher sein. 8500 Eintracht-Fans haben Tickets für das letzte Gruppenspiel.

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