Eintracht Frankfurt :
Hilferufe aus der Chefetage

Von Josef Schmitt
Lesezeit: 3 Min.
Bittsteller: Heribert Bruchhagen glaubt nicht daran, dass Strafen gegen die Eintracht irgendeinen Nutzen bringen.
Heribert Bruchhagen bittet um Unterstützung und Straffreiheit für die Eintracht, muss aber Sanktionen befürchten. Locker akzeptiert wird dagegen Trainer Armin Vehs Spontaneität.

Heribert Bruchhagen ist angespannt in diesen Tagen seit der von Frankfurter Fans provozierten Spielunterbrechung beim Auswärtsspiel in Leverkusen. Doch der Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Eintracht will im Kampf gegen Randalierer und Provokateure aus den eigenen Reihen, von ihm als „Problembesucher“ bezeichnet, nicht nachlassen und sich selbst nicht zermürben lassen. Freilich dürfe die Eintracht nicht allein gelassen werden mit den Problemen, sie sei auf Hilfe angewiesen. Bruchhagen, Mitglied im Vorstand des Ligaverbandes, forderte Unterstützung und Solidarität ein. „Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem es auch nichts mehr nutzt, dass man uns bestraft“, sagte er, „wir brauchen jetzt die Hilfe aller, das heißt die Hilfe des DFB, die Hilfe der Zuschauer, die Hilfe der vernünftigen Fans.“

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