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Eintracht Frankfurt : Eintracht bindet Hasebe

Gegen Abstieg gestemmt: Makoto Hasebe bleibt der Eintracht auch weiterhin treu - sein Vertrag lief bis 30. Juni. Bild: Wonge Bergmann

Weitere Personalien werden erst am Wochenende besprochen, doch eine steht schon fest: Makoto Hasebe bleibt bei der Eintracht. Aber auch Marco Russ und Änis Ben-Hatira können aufatmen.

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          Makoto Hasebe bleibt der Eintracht treu. Der Japaner verständigte sich nach Informationen dieser Zeitung mit dem Frankfurter Bundesligaklub auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit, die ansonsten am 30. Juni zu Ende gegangen wäre. Die Dauer des Engagements soll in den kommenden Tagen verkündet werden. Der 32 Jahre alte Profi war 2014 vom 1. FC Nürnberg zu den Hessen gewechselt. Im defensiven Mittelfeld und der Abwehr füllte er seitdem viele Positionen aus. Unter der Regie von Trainer Armin Veh gehörte er zu den Akteuren, die bis ins Frühjahr hinein weit hinter ihrem Leistungsvermögen zurückblieben, doch unter dem Anfang März verpflichteten Chefcoach Niko Kovac zählte er zu den Aktivposten des Teams, das sich in der Relegation erfolgreich gegen den Abstieg stemmte.

          Marc Heinrich
          Sportredakteur.

          Weitere Personalien bespricht Fredi Bobic, der neue Sportvorstand, übers Wochenende in Salzburg, wo er sich mit Kovac zu Strategieberatungen verabredet hat. An diesem Dienstag werden beide ihre Pläne bei einer Sitzung dem Vorstand der Eintracht Fußball AG präsentieren. Fest steht, dass der Urlaub der Spieler, die nicht bei der EM oder anderen internationalen Verpflichtungen im Einsatz sind, am Montag, 4. Juli, endet.

          Doping-Ermittlungen eingestellt

          Von diesem Tag an beginnt die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit, die am dritten August-Wochenende mit der Erstrunden-Pokalpartie startet; ausgelost werden die Begegnungen am 18. Juni in der ARD. Die offizielle Saisoneröffnung der Eintracht ist auf Sonntag, 14. August, terminiert. Dann werden Kovac und seine Leute gegen einen Gegner, der aus einer der drei europäischen Top-Ligen stammen soll, ihre Kräfte messen. In den Verhandlungen mit potentiellen Vereinen aus England, Frankreich und Spanien sind die Gespräche mit den Südeuropäern am weitesten fortgeschritten.

          Unterdessen gab die Anti-Doping-Kommission des Deutschen Fußball-Bundes bekannt, dass die Ermittlungen wegen möglicher Doping-Verstöße gegen Marco Russ und Änis Ben-Hatira eingestellt wurden. Die Nationale Anti-Doping-Agentur (Nada) stimmte nach DFB-Angaben vom Freitag diesem Schritt zu. Bei einer Doping-Kontrolle war bei Russ die verbotene Substanz Choriongonadotropin festgestellt worden. Bei der Überprüfung der medizinischen Befunde durch die Nada stellte sich heraus, dass diese Substanz aufgrund einer Tumorerkrankung vom Körper selbst produziert wurde. Russ wurde bereits operiert. Ben-Hatira hatte am 28. April ein Foto in bei Instagram gepostet, in dessen Hintergrund ein Behälter mit dem Arzneimittel Lipotalon zu sehen war, das den verbotenen Wirkstoff Dexamethason enthält. Daraufhin hatte die Nada Ermittlungen aufgenommen und den Spieler gezielt einer Doping-Kontrolle unterzogen. Das Ergebnis war negativ.

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