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Eintracht Frankfurt : Durchatmen nach dem magischen Abend

  • -Aktualisiert am

An Sebastian Rode sollen die Bayern in München Gefallen gefunden haben Bild: REUTERS

Die Frankfurter Eintracht-Profis versuchen, die Anspannung des Spiels gegen Dortmund abzuschütteln. Trainer Veh lassen bayrische Interessen an Sebastian Rode kalt.

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          Pirmin Schwegler hat nicht besonders gut geschlafen nach dem Spiel gegen Borussia Dortmund. Es habe einige Zeit gedauert, um die Aufregung nach dem „magischen Abend“, so der Kapitän der Frankfurter Eintracht, wieder abzulegen. Der erfahrene Trainer Armin Veh weiß um die Anspannungen, die nach so außergewöhnlichen Spielen wie jenem 3:3 vom Dienstagabend gegen den Meister von den Spielern erst nach und nach abfallen. Deshalb hat Veh zum ersten Mal, seitdem er im Frühsommer vor einem Jahr seine Stelle in Frankfurt angetreten hat, während der laufenden Saison den Tag nach dem Spiel komplett frei gegeben.

          Es ist nicht die einzige Maßnahme geblieben, um die Spannung abzubauen, bevor sie zum Heimspiel gegen den SC Freiburg an diesem Sonntag wieder hochgefahren werden muss. Die Trainingsarbeit hat Veh gedrosselt, am Donnerstag standen die Stammkräfte nur eine Dreiviertelstunde auf dem Platz. Die körperliche Regeneration hat im Mittelpunkt gestanden. Aber auch auf eine mentale Regeneration legt der Trainer großen Wert. So hat er die Spieler angewiesen, auf nicht langfristig vereinbarte Interviews in diesen Tagen zu verzichten. „Damit sie ein bisschen runterkommen und nicht alles zu viel wird“, sagt Veh. Es sei kein „Maulkorb“ gewesen, den er da verhängt habe, sondern einfach nur ein guter Rat. An den sich die Profis natürlich gerne gehalten haben.

          „Das erden wir öfter lesen“

          Bei all der Begeisterung, die in der Stadt und der Region um die Frankfurter Mannschaft herrscht und die dazu führt, dass für das Spiel gegen Freiburg bereits 44.000 Eintrittskarten verkauft sind, muss sich die Eintracht auch mit den unangenehmen Begleiterscheinungen des Erfolgs befassen. Obwohl die Saison noch in der Eröffnungsphase steckt, werden Spieler mit anderen Klubs in Verbindung gebracht. So berichtet der „Münchner Merkur“ von einem angeblichen Interesse des FC Bayern München an Sebastian Rode. Freilich ohne Quellenangabe, lediglich mit Hinweis auf die Klasse des 21 Jahre alten Mittelfeldspielers. Veh reagiert gelassen auf solche und ähnliche Schlagzeilen, „weil wir so etwas in nächster Zeit noch öfter lesen werden“. Viel Wahrheitsgehalt kann Veh darin nicht erkennen, er glaube schlicht nicht, „dass die Bayern sich wirklich für Rode interessieren“. Die Eintracht bemüht sich ihrerseits aktuell, den bis 2014 laufenden Vertrag mit Rode vorzeitig um zwei weitere Jahre zu verlängern.

          Beim Spiel gegen Freiburg kann der Eintracht-Coach auch wieder mit Olivier Occean rechnen. Der Stürmer, der sich beim Auswärtssieg in Nürnberg eine Oberschenkelzerrung zugezogen und darum gegen Dortmund gefehlt hatte, steht wieder im Training. „Es sieht wieder besser aus“, sagt Veh und meint die Einsatzchancen Occeans für diesen Sonntag. Der Spieler selbst sieht es ähnlich. „Es geht mir von Tag zu Tag besser“, sagte der Angreifer am Donnerstag. An diesem Freitag soll Occean das volle Programm mitmachen, danach will der Trainer über das weitere Vorgehen entscheiden. „Wenn Olli keine Probleme hat, wird er spielen“, sagt Veh, „ein Risiko werden wir aber keinesfalls eingehen.“

          „Vorsicht geboten“

          Deutlich länger als Occean wird Constant Djakpa noch fehlen. Der Ivorer, der zunächst wegen eines Platzverweises aus der zurückliegenden Saison die ersten drei Begegnungen dieser Spielzeit gesperrt war, wurde nun von einer schweren Virusinfektion in seinen Bemühungen den Anschluss an die Stammformation zu finden abermals zurückgeworfen. Djakpa musste einige Tage im Krankenhaus verbringen, darf erst an diesem Freitag wieder nach Hause zurückkehren. In der kommenden Woche wird er langsam mit dem Training wieder beginnen. „Nach einer solchen Krankheit ist Vorsicht geboten“, sagt Mannschaftsarzt Dr. Christoph Seeger, „bis er wieder hundertprozentig bei Kräften ist, kann es schon noch zwei Wochen dauern“.

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