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Eintracht Frankfurt : Aigner meldet sich zurück

Es geht aufwärts: Rapide besserte sich die Verletzung vom Mittelfeldspieler Stefan Aigner, doch das Datum seiner Rückkehr steht noch nicht fest. Bild: Wonge Bergmann

Das Comeback von Mittelfeldspieler Stefan Aigner kann kommen: Seine Genesung läuft schneller als gedacht. Aber Fortschritte gibt es wohl auch bei seinen Vertragsgesprächen mit der Eintracht.

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          Stefan Aigner ist wieder da. Der Mittelfeldspieler der Frankfurter Eintracht hat am Dienstag erstmals seit seiner Knieverletzung, die er sich während der Saisonvorbereitung zugezogen hatte, umfangreiche Ballübungen absolviert. Am Rande des Trainingsplatzes, auf dem der Rest der Kollegen unterwegs war, erledigte der 27-Jährige zusammen mit Reha-Coach Michael Fabacher schweißtreibende Extra-Einheiten. „Ganz schön anstrengend“ seien die siebzig Minuten gewesen, sagte Aigner, nachdem er mit der Kugel am Fuß durch Slalomstangen gesprintet war, zahlreiche Drehungen auf engstem Raum und Pass-Aufgaben hinter sich hatte. Folgewirkungen seiner Operation am rechten Meniskus verspürte der gebürtige Münchner dabei nicht, wie er berichtete. „Es läuft sehr gut“, lautete seine Stellungnahme beim Abmarsch.

          Aigner, der die ersten Saisonspiele gegen Freiburg (1:0) und in Wolfsburg (2:2) verpasst hatte, sagte, ihm komme „die Länderspielpause zugute“, um Fitness-Rückstände aufzuarbeiten. Er werde dabei schauen, dass sein Ehrgeiz von Trainer Thomas Schaaf und Fabacher in die richtigen Bahnen gelenkt werde. „Ich bin jemand, der gerne ein bisschen zu viel auf einmal will“, meinte Aigner, der zugleich Andeutungen machte, dass er demnächst seine Vertragsverlängerung bei der Eintracht bekanntgeben könnte. „Es dauert nicht mehr lange“, erzählte er, bis „etwas verkündet“ werde, es könne sein, „dass sich schon nächste Woche manches ergibt“.

          „Zuviel Druck schadet nur“

          Unlängst hatte der Bundesliga-Konkurrent Hannover 96 versucht, den laufstarken Außenspieler zu verpflichten, doch Sportdirektor Bruno Hübner hatte das Angebot, das Aigner durchaus gefiel, abgelehnt. Gleichzeitig hatte die Eintracht bekanntgegeben, dass sie den aktuellen Kontrakt mit dem Profi, der bis Juni 2015 gültig ist, gerne vorzeitig um drei Jahre verlängern möchte. Zu deutlich verbesserten Konditionen, wie es hieß, die dem gestiegenen Marktwert des Spielers Rechnung tragen sollten. Aigner, der 2012 von den zweitklassigen Münchner „Löwen“ an den Main gewechselt war, hatte sich unter Armin Veh zu einem Leistungsträger und Publikumsliebling entwickelt: In 62 Liga-Partien erzielte er 13 Treffer und gab die Vorlage zu fünfzehn Toren der Nebenleute. Seinen Platz in der Startformation hatte zuletzt Nelson Valdez eingenommen, doch der Paraguayer zog sich am Samstag in Wolfsburg einen Kreuzbandriss zu und wird monatelang fehlen. Einen Ersatz verpflichtete die Eintracht auch deswegen nicht, weil die Genesung Aigners überplanmäßige Fortschritte machte. Ein konkretes Comeback-Ziel habe er sich aber nicht gesetzt, sagte Aigner, es sei daher auch zu früh zu spekulieren, ob es für ihn schon gegen Augsburg am Sonntag, 14. September, oder das Wochenende darauf beim Gastspiel „auf“ Schalke zum Wiedereinstieg reiche. „Zuviel Druck schadet nur.“ Einen Einsatz an diesem Freitag beim Privatspiel gegen den FSV Frankfurt schloss er aus.

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