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Was macht die Uefa? : Eintracht-Fans spenden Final-Tickets

Viele Frankfurter Anhänger spenden ihre Finalkarten für das Spiel in Aserbaidschan nun dort lebenden Kindern. Bild: firo Sportphoto

Fans der Frankfurter Eintracht planen, ihre Eintrittskarten für das verpasste Endspiel der Europa League Kindern in Baku zu schenken. Die Frage ist nur: Akzeptiert die Uefa die Aktion?

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          Natürlich wäre Jutta Weirich gerne selbst nach Baku geflogen. Die Eintracht im Finale der Europa League, das wäre für sie, die seit vielen Jahren Anhängerin der Frankfurter Fußballer ist, ein besonderes Erlebnis gewesen. Deshalb hatte sich Weirich, die nicht namentlich genannt werden will, auch schon lange vor dem Halbfinale des Klubs, in dem die Eintracht erst im Elfmeterschießen gegen den englischen Favoriten FC Chelsea ausschied, über ein Losverfahren des europäischen Fußballverbands Uefa um Tickets für das Endspiel bemüht – mit Erfolg.

          Daniel Schleidt
          Stellvertretender Koordinator der Wirtschaftsredaktion in der Rhein-Main-Zeitung.

          Nach der Frankfurter Niederlage in London war die Enttäuschung bei Weirich zunächst groß – und der Traum vom Finale in Baku mit Frankfurter Beteiligung geplatzt. Doch schon kurz nachdem die Tränen getrocknet waren, hatte sie und andere Anhängern eine Idee für eine anrührende Aktion: „Wir wollen die Karten nicht weiter verkaufen oder einfach verfallen lassen“, so Weirich. Also kontaktierten die Eintracht-Fans ein SOS-Kinderdorf in der aserbaidschanischen Hauptstadt, den Kindern, die dort wohnen, übertragen sie ihre Karten.

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