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Klassen werden halbiert : Main-Kinzig-Kreis beschließt neue Einschränkungen

Schulalltag: Corona Regelungen betreffen auch den Schulunterricht. (Symbolbild) Bild: dpa

Wegen der steigenden Zahl an Corona-Fällen plant der Main-Kinzig-Kreis neue Einschränkungen für den Präsenzunterricht. Begegnungen im Schulalltag sollen so reduziert werden.

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          Wegen der steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen ordnet der Main-Kinzig-Kreis Einschränkungen für die Schulen im Landkreis an. Demnach werden die Klassen halbiert. Je eine Hälfte einer Klasse nimmt am Unterricht in der Schule teil, die andere Hälfte muss zu Hause bleiben und dort lernen. So wechseln sich die Schüler beim Schulbesuch ab. Diese Regelung gilt von der siebten Klasse an.

          Jan Schiefenhövel

          Freier Autor in der Rhein-Main-Zeitung.

          Auch die Berufsschulen sollen dem Modell folgen, wie Landrat Thorsten Stolz und Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD) mitgeteilt haben. Gestartet werden soll von diesem Mittwoch an.

          Die Teilung der Lerngruppen richte sich nach einem vom Land vorgeschlagenen Modell. Das Land habe allerdings nicht verbindlich festgelegt, wann diesem Vorschlag zu folgen sei, darüber habe vielmehr der Kreis zu entscheiden, sagte Stolz. Die Halbierung der Klassen soll den Schulalltag entzerren. Nicht nur in den Schulen selbst, sondern auch in den Schulbussen begegnen sich laut Plan dann weniger Jugendliche. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) bezeichnete die Teilung als „zwingend notwendig“.

          Die Grundschulen sowie die Klassen fünf und sechs sind der Kreisverwaltung zufolge von der neuen Regelung ausgenommen. Damit sollen auch die Eltern, die sonst für eine andere Form der Betreuung sorgen müssten, entlastet werden. Den Kindertagesstätten gibt die Verwaltung ebenfalls neue Regeln vor. So soll unter anderem vermehrt darauf geachtet werden, dass die Kinder in ihren jeweiligen Gruppen bleiben.

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