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Eine Million Euro sparen : Hessen will Winterdienst einschränken

  • Aktualisiert am

Künftig werden die hessischen Straßen nicht mehr so lange von Schnee befreit. Bild: ZB

Der Winterdienst auf hessischen Landes- und Kreisstraßen wird deutlich eingeschränkt.

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          Der Winterdienst auf hessischen Landes- und Kreisstraßen wird deutlich eingeschränkt. Gestreut und geräumt wird nur noch werktags von 6 bis 20 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 18 Uhr. Bisher werden die Straßen täglich zwischen 6 bis 22 Uhr freigemacht. Das Land will damit im nächsten Winter gut eine Million Euro sparen, wie eine Sprecherin des Landesamtes für Straßen- und Verkehrswesen sagte. Außerdem wird nur noch alle sechs Stunden geräumt - bisher geschah das alle drei Stunden. Für den Streudienst bleibe es beim dreistündigen Turnus. Parkplätze werden künftig gar nicht mehr geräumt und gestreut.

          Das Landesamt begründet die Entscheidung unter anderem mit den Preissteigerungen beim Streusalz, das sich in den vergangenen Jahren um bis zu 35Prozent verteuert habe. Im Schnitt hat das Land zuletzt für den Straßen-Winterdienst rund 8,7Millionen Euro ausgegeben.

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