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Leben an der Autobahn : „Wie hältst Du das nur aus?“

  • -Aktualisiert am

Bild: F.A.Z., Wolfgang Eilmes

Die Diskussion um einen neuen Frankfurter Stadtteil wirft auch die Frage auf, wie es sich an der Autobahn lebt. Zumindest Familie Göbel hat die Erfahrung gemacht: gar nicht so schlecht.

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          „Früher haben wir hier noch gegrillt und für die Kinder Planschbecken aufgestellt“, sagt Oliver Göbel und zeigt auf den Grünstreifen hinter seinem Haus. Seine Stimme wird dabei deutlich lauter, denn sonst wäre sie kaum zu verstehen. Zwischen 130.000 und 200.000 Fahrzeuge fahren auf der Autobahn 66 täglich in nur zehn Meter Abstand von der Hauswand vorbei. Grade läuft der Verkehr trotz Baustelle flüssig, denn es sind Sommerferien, und am späten Vormittag herrscht kein Berufsverkehr.

          Zusammen mit seiner Frau Gisela wohnt der 52 Jahre alte Tischler seit fast 30 Jahren in Europas erster bewohnbarer Schallschutzwand. Die beiden Kinder sind längst erwachsen, leben aber nur wenige Straßen entfernt. „Wir wohnen immer noch sehr gerne hier“, sagt das Paar unisono. Ans Wegziehen haben sie nie gedacht.

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