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Neues Quartier in Sulzbach : Ein Ausrufezeichen

  • -Aktualisiert am

Blick in das Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach und auf Kunden, die in das Zentrum gehen. Bild: Wonge Bergmann

In der Vergangenheit wurden die Pläne für eine neues Wohnquartier am Main-Taunus-Zentrum stark kritisiert. Die abgespeckte Variante könnte mittelfristig umgesetzt werden. Sulzbach würde davon profitieren.

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          Als Thomas Horn (CDU) vor drei Jahren ein Wohnquartier rund ums Main-Taunus-Zentrum zur Diskussion stellte, war der Aufschrei in der Gemeinde Sulzbach groß. Das vom Direktor des Planungsverbandes Rhein-Main für 6.000 Menschen angedachte Wohngebiet erhielt das Label Ghetto und abgehängte Zone. Nun aber kommt Bewegung in die alte Diskussion. Die Gemeinde hat sich als Investor die ECE Projektgesellschaft ausgesucht, mit der seit Wochen hinter verschlossenen Türen gemeinsam mit allen Fraktionen um ein Gesamtkonzept gerungen wurde. Nach einem einstimmigen Beschluss am Donnerstag soll die Idee nun vorangetrieben werden. Für Sulzbach – dies machten die Redebeiträge der Gemeindevertreter deutlich – ist die neue Initiative für Wohnen und Arbeiten ein wichtiges Ausrufezeichen zum Erhalt der Selbständigkeit.

          Wenn auf den Flächen am früheren Autokino – westlich des Dorint Hotels auf der Seite des Main-Taunus-Zentrums und dem gegenüber auf Sulzbacher Seite liegenden Areal „Am Rosenweg“ – wie geplant Gewerbebetriebe und Wohnungen entstehen, könnten künftig bis zu 1.000 neue Bürger in der Stadt leben. Dies ist eine weit kleinere Vision, als sie Horn einst für das MTZ skizzierte, aber diese Pläne könnten dafür Chancen haben, mittelfristig realisiert zu werden.

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