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Konkurrenz aus Estland : E-Scooter-Anbieter Bolt startet in neun deutschen Städten

Fortan auch in Deutschland nutzbar: E-Scooter des estnischen Anbieters Bolt Bild: Bolt

Auf deutschen Radwegen und Plätzen wird es enger. Der einst als Uber-Konkurrent gestartete Anbieter Bolt aus Estland verteilt 15.000 Miet-E-Scooter in den größten Städten Deutschlands.

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          Der Konkurrenzkampf auf dem noch jungen Markt der E-Scooter-Vermieter verschärft sich. Mit den bundesweit größten Anbietern Bird, Lime, Tier, Voi will es nun das estnische Unternehmen Bolt aufnehmen. Vom 18. Mai seien rund 15.000 Fahrzeuge in den Großstädten Berlin, Frankfurt, Hamburg, München, Köln,Stuttgart, Potsdam, Nürnberg und Fürth nutzbar, teilte der für Deutschland verantwortliche Manager Balthasar Scheder der F.A.Z. mit. Dieser Marktstart in Deutschland sei der größte, den der Anbieter jemals unternehme. Bolt, zu dessen Investoren unter anderem der Daimler-Konzern gehört, hat bisher E-Scooter in 85 Städten in 15 Ländern verteilt.

          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          In den vergangenen zwei Jahren habe man das E-Scooter-Geschäft vor allen in Osteuropa aufgebaut und daraus gelernt, sagte Scheder. „Jetzt sind wir bereit für den deutschen Markt.“ Deutschland sei einer der attraktivsten Märkte für Mikromobilität, also Geschäftsmodelle für die „Letzte Meile“ zwischen Bahnstation und Zielort oder auch für kurze Strecken von Zuhause bis zur Arbeit oder Bar.

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