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Die richtige Ladestation : Das E-Auto bequem vor der Haustür laden

Liebling, tank schon mal den Wagen: So klischeehaft wie auf dem Bild muss es nicht sein, Stromtanken geht auch mit Stöckelschuhen. Bild: obs

Ein Auto, das mit Strom fährt, ist vor allem dann attraktiv, wenn man es auf dem eigenen Grundstück auftanken kann. Seitdem der Staat die Ladestationen dafür fördert, kommen Energieversorger und Hersteller kaum hinterher.

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          Warum eine spezielle Ladestation?

          Theoretisch ist es möglich, ein E-Auto wie ein E-Bike an der haushaltsüblichen Schuko-Steckdose zu laden. Doch für langes Laden unter hoher Last ist die Haushaltssteckdose nicht ausgelegt, sie kann überhitzen, im schlimmsten Fall kommt es zum Kabelbrand. Zudem würde es viel zu lange dauern, um die Autobatterie vollständig aufzuladen. Deshalb gibt es Ladestationen. Sie sind auch bekannt als Wallboxen, obwohl nicht alle an der Wand (Wall) hängen, sondern teilweise auch auf Ständern sitzen.

          Was kann die Wallbox?

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Sie arbeitet mit höheren Ladeleistungen. Statt 2,3 Kilowatt (kW) wie bei der Haushaltssteckdose sind sogar bis zu 22 kW möglich. Je höher die Leistung, um so kürzer die Ladedauer. Der Autoclub ADAC nennt ein Beispiel: Beim BMWi3 mit einer nutzbaren Batteriegröße von 37,9 Kilowattstunden (kWh) dauerte die Vollladung mit 2,3 kW mehr als 15 Stunden, mit 11 kW etwa 3,5 Stunden und eine Schnellladung mit 50 kW etwa 40 Minuten (bis 80 Prozent Ladestand). So viel Power gibt es aber nur an öffentlichen E-Tankstellen. Für das Privatgrundstück sind nur Anlagen mit 11 kW zugelassen.

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