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Zementhersteller in Wiesbaden : Dyckerhoff streicht Stellen in Verwaltung

  • Aktualisiert am

Buzzi-Unicem-Tochter: Dyckerhoff in Wiesbaden Bild: Cornelia Sick

Das Management von Dyckerhoff schaut mit Sorge auf die Entwicklung in der Ukraine: Zwei Werke hat der Wiesbadener Zementhersteller dort. In Deutschland wird die Verwaltung nach der Übernahme durch Buzzi Unicem gestrafft.

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          Der Beton- und Zementhersteller Dyckerhoff streicht nach der Übernahme durch den italienischen Baustoffkonzern Buzzi Unicem Jobs in der Verwaltung. Die Produktion werde von den Restrukturierungen nicht betroffen sein, sagte der künftige Geschäftsführer Dirk Beese in Wiesbaden. Die Zahl der Stellen wird in der Hauptverwaltung in Wiesbaden um 48 auf rund 300 reduziert. Rund fünf Millionen Euro muss Dyckerhoff nach Angaben des Managers für die Restrukturierung aufwenden.

          Buzzi Unicem hatte den Wiesbadener Beton- und Zementhersteller von der Börse genommen. Ab April soll das Traditionsunternehmen als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) geführt werden. Neben Beese, der derzeit Generalbevollmächtigter der Dyckerhoff AG ist, wird Michele Buzzi die Geschäfte bei dem Unternehmen leiten. Dyckerhoff hat in Deutschland 1800 Beschäftigte, insgesamt gibt es rund 6500 Mitarbeiter.

          Blick in die Ukraine

          „Wir fühlen uns als Gruppe so gut aufgestellt und sind wettbewerbsfähig“, sagte Beese. Zum laufenden Geschäft wollte der Manager keine Angaben machen. Er sei verhalten optimistisch. Die Entwicklung hänge aber auch von der Situation in der Ukraine ab, wo Dyckerhoff zwei Werke hat. Die Geschäftsführung sei in Kontakt mit den Mitarbeitern vor Ort, derzeit gebe es keine Probleme.

          Der Beton- und Zementhersteller hatte 2012 einen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro erzielt und zum Halbjahr für das abgelaufene Geschäftsjahr etwas geringere Erlöse angekündigt. Am 27. März will der Baustoffkonzern Buzzi Unicem seine Zahlen vorlegen. Dann werden auch Angaben über die Geschäftsentwicklung von Dyckerhoff im Jahr 2013 erwartet.

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