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Wohnraum in Frankfurt schaffen : Zwei Geschosse oben drauf

Schnell Wohnraum schaffen: Mit der Aufstockung bereits bestehender Gebäude entstehen neue Wohnungen. Bild: Ralf Pelkmann

Nach dem Vorbild der Platensiedlung sollen in Frankfurt weitere Wohngebäude aufgestockt werden. Aber ganz so einfach ist das nicht.

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          An manchen Häusern der Platensiedlung ist der Übergang gut zu erkennen: Eine horizontale Linie zwischen dem dritten und vierten Obergeschoss markiert den Wechsel von alt zu neu. Die unteren drei Etagen sind fast 70 Jahre alt, das vierte und fünfte Geschoss stammen aus jüngster Zeit. 650 neue Wohnungen sind so „auf“ der alten Platensiedlung entstanden. Die ersten sind bereits bezogen, die letzten gehen im Mai in die Vermietung. Nach der Aufstockung hat die städtische Wohnungsgesellschaft ABG die Häuser neu gestrichen. Mit ihren Flachdächern wirken sie wie Neubauten. Nur der Sockel aus Ziegelsteinen, der auf den Entwürfen zu sehen ist, fehlt noch. „Es läuft alles planmäßig“, sagt ABG-Geschäftsführer Frank Junker.

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wie die Häuser vor der Metamorphose aussahen, ist ein paar Straßen entfernt zu beobachten. Links und rechts der Marie-Bittorf-Anlage im Dornbusch stehen Zeilenbauten aus der Nachkriegszeit. Einige haben drei Geschosse unter dem flachen Satteldach, so wie die Platensiedlung vor der Aufstockung. Vielleicht nicht mehr lange. Denn geht es nach dem Planungsdezernat, soll die Aufstockung der Platensiedlung auch in anderen Stadtteilen nachgeahmt werden.

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