https://www.faz.net/-gzg-74gdn

Drogen : Zollhund „Darah“ entdeckt acht Kilo Kokain

  • Aktualisiert am

Acht Kilogramm Kokain entdeckte ein Zollhund durch Zufall am Frankfurter Flughafen. Bild: dapd

Der Schwarzmarktwert betrug etwa 1,6 Millionen Euro. Versteckt war das Kokain in einem doppelten Boden eines Stofftrolleys. Der Drogenhändler sitzt in Untersuchungshaft.

          1 Min.

          Zollhund „Darah“ hat in einem Koffer am Frankfurter Flughafen acht Kilogramm Kokain gefunden. Das Rauschgift mit einem Schwarzmarktwert von etwa 1,6 Millionen Euro war in einem doppelten Boden eines Stofftrolleys versteckt. Eine solche Menge werde im Reisegepäck nur selten auf einen Schlag sichergestellt, sagte eine Sprecherin des Hauptzollamts am Flughafen am Montag in Frankfurt. Der 50 Jahre alte Besitzer des Koffers, ein Niederländer, wurde festgenommen. Er war aus dem brasilianischen Sao Paulo gekommen und auf dem Weg in die Heimat in Frankfurt zwischengelandet. Er sitzt jetzt in Hessen in Untersuchungshaft.

          Die Hündin hatte das Kokain bereits am 3. November bei einer Routinekontrolle des Transitgepäcks erschnüffelt. Als sie anschlug und der Hundeführer das Gepäckstück öffnete, fand er unter fein säuberlich gefalteter Herrenkleidung einen mit fünf Zentimetern recht starken Kofferboden. Als er diesen anbohrte, entdeckte er das Rauschgift.

          Weitere Themen

          Bestens vorbereitet trotz Corona

          Abschlussprüfungen : Bestens vorbereitet trotz Corona

          Die hessischen Haupt- und Realschüler schreiben derzeit ihre Abschlussklausuren. Die Umstände sind außergewöhnlich, aber nicht unbedingt schlechter als in anderen Jahren. Zu Besuch in der Walter-Kolb-Schule in Unterliederbach.

          Topmeldungen

          Proteste gegen das in Peking geplante „Sicherheitsgesetz“ für Hongkong: Eine Demonstrantin gestikuliert gegenüber Polizeikräften im Hongkonger Geschäftsviertel von Causeway Bay.

          China gegen Hongkong : Ein Land, ein System

          China versucht mit aller Macht, was bislang stets misslungen ist: Hongkong dauerhaft ruhigzustellen. Peking fordert damit auch Washington heraus.
          Entscheiden ist die Einsicht, welche Verträge notwendig oder überflüssig sind: Hier heißt das Gebot der Stunde nicht Altersvorsorge, sondern Risikoabsicherung und Eigenheimfinanzierung.

          Die verlorenen Jahre : Was Gutverdiener finanziell oft falsch machen

          Bei Abschlüssen von Geldanlagen, Krediten und Versicherungen hapert es oft an der Einsicht, welche Verträge notwendig oder überflüssig sind: Gedanken an die Altersvorsorge taugen nicht, wenn das finanzielle Gerüst im Hier und Jetzt nicht passt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.