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documenta : Protestaktion für Ai Weiwei in Kassel

  • Aktualisiert am

Freiheit für Ai Weiwei: Protestaktion auf der documenta in Kassel. Bild: dpa

Die Kunstausstellung als politische Plattform: Mit einer Protestaktion hat der Konzeptkünstler Michael Werner auf der documenta in Kassel die Freilassung des chinesischen Regimekritikers Ai Weiwei gefordert.

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          Freiheit für Ai Weiwei - das hat der Konzeptkünstler Michael Werner am Freitag bei einer Kunstaktion in Kassel gefordert. Vor dem „Geist“ - einem documenta-Kunstwerk - fotografierte er rund zwei Dutzend Menschen mit einer Maske des chinesischen Künstlers und Regimekritikers. „China versucht, ihn ins Abseits zu drängen. Ich will ihn trotzdem in der westlichen Welt „erscheinen“ lassen. So bleibt er im Bewusstsein“, sagte Werner. Die Bilder veröffentlicht er im Internet.

          Ai Weiwei darf China trotz des Ablaufs einer einjährigen Aufenthaltsbeschränkung nicht verlassen. Er gehörte zu den beliebtesten Künstlern der documenta 12 vor fünf Jahren in Kassel. Deshalb sei die Stadt ein guter Ort für seinen Protest, sagte Werner. „Ai Weiwei hat hier großen Eindruck hinterlassen.“ Weitere Aktionen sind derzeit nicht geplant.

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