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Hochsicherheitstrakt : „Wölfe springen bis zu vier Meter hoch“

Intelligenzbestie: Ein Wolf kann so manchen Zaun mühelos überwinden. Bild: dpa

Nachdem zwei Raubtiere aus einem nordhessischen Gehege ausbrechen konnten, wird darüber diskutiert, wie eine sichere Anlage beschaffen sein muss. Doch auf die Frage gibt es mehr als nur eine Antwort.

          Auch unter Wölfen gibt es Intelligenzbestien. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagt Eckhard Wiesenthal, Vorsitzender des Deutschen Wildgehegeverbands. „Die haben den 3,8 Millimeter dicken, mit Kunststoff ummantelten Maschendraht mit Stahlkern regelrecht aufgefädelt und dann ein Loch hineingebissen.“ Dabei war das nur der Außenzaun: 2,50 Meter hoch und mit verzinktem Untergrabeschutz, der 20 Zentimeter aus der Erde herausragt und in einem Winkel von 45 Grad bis 1,70 Meter tief in die Erde hineinreicht. „Wölfe sind Grabetiere“, erläutert Wiesenthal. Einen Meter weiter steht noch der Elektrozaun, doch „da können sich die Wölfe unten durchwühlen, weil die unterste Stromlitze 25 Zentimeter hoch ist“, fährt Wiesenthal fort. Und dann sind sie am Außenzaun – wie die beiden Wölfe, die am 18. Januar aus ihrem Gehege im nordhessischen Wildpark Knüll, der gestern wieder eröffnet wurde, ausgebrochen sind.

          Claudia Schülke

          Freie Autorin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wiesenthal hat sich die Gehege angesehen. „Vielleicht hat sich die Gruppendynamik jetzt während der Ranzzeit verändert, und die beiden Wölfe sind zu sehr unter Druck geraten?“ Die Fähe Cleo wurde aus Sicherheitsgründen noch im Park erschossen. Das andere Tier ist im südlichen Knüll unterwegs. Wo genau, will auch der Schwalm-Eder-Kreis nicht verraten, um die Fangaktion nicht zu gefährden. Ist ein entlaufener Gehegewolf gefährlich für die Bewohner des Knüll? Marion Ebel, Wolfsexpertin der Alten Fasanerie in Hanau, glaubt das nicht: „Seine Distanz zu Menschen ist zwar geringer, aber er hat kein Interesse am Menschen. Und jagen kann er auch allein, er braucht nur etwas länger.“

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