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Digitales Einkaufen : Mit der Stromrechnung an die Ladenkasse

Nicht nur den Einkauf bezahlen, sondern auch noch Geld abheben: Ein Kunde mit einer EC-Karte im Supermarkt. (Symbolbild) Bild: dpa

Verbraucher können beim Einkaufen inzwischen nicht nur Bargeld abheben, sondern auch Online-Bestellungen und Stromrechnungen zahlen. Hat die Bankfiliale bald ausgedient?

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          Möchten Sie auch noch Geld abheben?“ Kunden, die bei Rewe einkaufen, werden, wenn der Einkauf im Supermarkt mehr als 20 Euro kostet, hin und wieder von der Kassiererin danach gefragt. Dass Verbraucher mit ihrer Girocard (früher EC-Karte) an der Ladenkasse nicht nur Milch und Butter bezahlen, sondern auch Bargeld „ziehen“ können, ist in vielen Geschäften inzwischen selbstverständlich.

          Petra Kirchhoff

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Immer mehr Geschäfte bieten diesen Service, der auf 200 Euro begrenzt ist, für Verbraucher gebührenfrei und unabhängig von der jeweiligen Bankverbindung an. Rewe war in der Branche der Vorreiter. Inzwischen gehören zu den Bargeld-Auszahlern auch die Märkte von Penny, Toom, Edeka, Tegut, Aldi Süd, Famila, dm sowie die Filialen von Kaufhof und die Tankstellen von Shell. Aldi und dm haben den Mindesteinkauf inzwischen sogar auf zehn Euro gesenkt, um das Angebot attraktiver zu machen. Für den Handel ist die Bargeldausgabe ein gutes Instrument, um Kunden an sich zu binden.

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