https://www.faz.net/-gzg-a372c

Hinterhalt in Siedlung : Mehrere Festnahmen nach Stein-Attacke auf Einsatzkräfte

  • Aktualisiert am

Ermittlungen: Ein Polizist in einer Hochhaussiedlung in Dietzenbach, in der Polizeibeamte und Feuerwehrleute im Juni angegriffen wurden. Bild: dpa

Im Juni wurden Polizeibeamte und Feuerwehrleute nach einem Hilferuf in einer Hochhaussiedlung in Dietzenbach unvermittelt von Gewalttätern attackiert. Nun gibt es Festnahmen.

          1 Min.

          Mehr als drei Monate nach der Stein-Attacke gegen Feuerwehrleute und Polizisten in Dietzenbach haben die Ermittler mehrere Verdächtige festgenommen. Am frühen Mittwochmorgen durchsuchten Polizisten mehrere Wohnungen, wie die Polizei Südosthessen mitteilte. „Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen acht Beschuldigte im Alter von 14 bis 29 Jahren“, hieß es. Sieben wurden demnach vorläufig festgenommen. Zudem seien Mobiltelefone sichergestellt worden.

          Bei der Stein-Attacke Ende Mai waren die Einsatzkräfte vermutlich in einen Hinterhalt gelockt und dann attackiert worden. So waren auf einem Parkdeck zunächst Mülltonnen und ein Bagger angezündet worden. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 150.000 Euro. Als die Helfer eintrafen, wurden sie von etwa 50 Männern mit Steinen beworfen.

          Ein Dutzend Einsatzwagen beschädigt

          Der Angriff hatte damals großes Entsetzen ausgelöst. „Eine Gewalttat, die ich aufs Schärfste verurteile“, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) nach der Attacke. „Ein Dutzend Einsatzwagen wurden beschädigt, da grenzt es an ein Wunder, dass kein Helfer verletzt wurde.“

          Mehr als 100 Polizeibeamte waren bei den Durchsuchungen am Mittwoch im Einsatz. Durchgeführt wurde die Aktion von der Staatsanwaltschaft Darmstadt gemeinsam und der Kriminalpolizei in Offenbach.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Wie gut ist Methodenvielfalt wirklich? Szene aus einer Berliner Schule

          Berliner Schulen : Was im Unterricht wirkt

          Der stiere Blick auf die Schülerorientierung hat in Berlin zu einem Methoden-Fetischismus geführt. Nicht die Art des Unterrichts sollte zählen, sondern die Qualität. Ein Gastbeitrag.
          Das Logo der Investmentgesellschaft Blackstone in New York

          Amerikanischer Investmentriese : Blackstone: Jeder dritte Vorstand soll divers sein

          Die amerikanische Investmentgesellschaft Blackstone will Diversität stärker fördern und ein Karriereprogramm für weniger privilegierte Menschen schaffen – die Motive dafür sind auch geschäftlicher Natur.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.