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Coronavirus in Hessen : 293 Neuinfektionen gemeldet

Um andere vor einer möglichen Infektion zu schützen, tragen immer mehr Menschen im öffentlichen Raum Mundschutzmasken. Bild: dpa

Fast 800 Menschen haben sich in Frankfurt mit dem Coronavirus infiziert. Das hat das Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration am Freitag mitgeteilt. Obwohl die Stadt die meisten Fälle meldet, ist sie nicht am stärksten betroffen.

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          Die Zahl der Menschen, deren Tod in Verbindung mit einer bestätigten Coronainfektion steht, hat das Ministerium am Freitag mit 112 angegeben. Das sind neun Todesfälle mehr als noch am Vortag. Das hessische Ministerium meldet zudem 293 neu bestätige Coronafälle. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen steigt somit auf 5.677.

          Marie Lisa Kehler

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Allein 796 Infizierte meldet die Stadt Frankfurt, so viele wie keine andere Region in Hessen. Gemessen an der Einwohnerzahl ist aber der Odenwaldkreis am stärksten betroffen. Dieser Landkreis führt in der sogenannten Inzidenz, den Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner, mit einem Wert von 67 die Rangliste an. Dort sind bis Freitag 177 Fälle bekannt geworden. 18 Menschen sind im Odenwaldkreis bisher an den Folgen der Krankheit gestorben. Diese hohe Zahl hängt im Kreis Odenwald unter anderem mit Corona-Erkrankungen in Altenheimen zusammen.

          Der Landkreis mit dem niedrigsten Inzidenz-Wert, nämlich 4,8, ist Gießen. Bei 176 Menschen konnte dort bis Freitag eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen werden.

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          Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) teilt derweil mit, dass auch über die Osterfeiertage Patienten ermöglicht werden soll, einen Test auf das Coronavirus durchführen zu lassen. Dafür werden einige der Testcenter auch am Ostermontag geöffnet sein. Mit den angeschlossenen Laboren ist besprochen, dass die Tests zeitnah ausgewertet werden. Die Öffnungszeiten und Adressen dieser Testcenter können Patienten unter anderem unter der bundesweiten Bereitschaftsdienstnummer 116 117 erfahren.

          Das Sozialministerium bezieht sich auf Zahlen des Robert-Koch-Instituts und des Hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamts im Gesundheitswesen beim Regierungspräsidium in Gießen. Das Landesamt verfügt stets über etwas neuere Zahlen als das RKI. Das neue Bulletin finden Sie hier.

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