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Ausbau der Zusammenarbeit : Rhein-Main-Unis rücken zusammen

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Bauen ihre Zusammenarbeit aus: Die Johannes-Gutenberg Universität Mainz, die Goethe-Universität Frankfurt und die Technische Universität Darmstadt (im Bild die Bibliothek der TU Darmstadt). Bild: Wonge Bergmann

Die Universitäten der Region bauen ihre Zusammenarbeit aus. Die Studierenden können fortan die Bibliotheken aller drei Unis nutzen, zudem wurde die Anerkennung von Prüfungsleistungen vereinfacht. Auch die Chancen auf Drittmittel sollen sich erhöhen.

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          Gemeinsam mehr erreichen: Die Johannes-Gutenberg Universität Mainz, die Goethe-Universität in Frankfurt und die Technische Universität Darmstadt haben eine Allianz besiegelt. Mit 107.400 Studierende, 1440 Professuren und mehr als 70 Kooperationen soll die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre weiter ausgebaut werden, wie die drei Rhein-Main-Universitäten nach der Unterzeichnung am Freitag in Mainz mitteilten.

          „Eine wissenschaftspolitische Innovation“

          Die Studenten können gemäß der Rahmenvereinbarung Einrichtungen wie etwa Bibliotheken aller drei Unis nutzen. Vorgesehen ist auch die wechselseitige Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen. Weitere gemeinsame Studiengänge der Unis sind geplant. Die Chancen auf Drittmittel sollen sich erhöhen. Die Hochschulen verwiesen zudem auf kurze Wege „von einer guten halben Stunde per Auto oder S-Bahn“ zwischen den Standorten.

          Der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) sprach von einer wissenschaftspolitischen Innovation. Seine rheinland-pfälzische Amtskollegin Vera Reiss (SPD) sagte, die Allianz mache das Rhein-Main-Gebiet als Wissenschaftsregion auch international noch sichtbarer. Damit könne es leichter gelingen, „noch mehr kluge Köpfe hierher zu holen und hier zu halten“.

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