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Nordhessische Region : Knüll wird zum „Naturpark Knüll“

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Blick über eine blühende Wiese im Knüllgebirge. Das nordhessische Knüllgebirge in den Landkreisen Schwalm-Eder und Hersfeld-Rotenburg darf sich ab dem 1. Juni offiziell „Naturpark Knüll“ nennen. Bild: dpa

Die Region Knüll in Nordhessen ist nun ausgewiesenes Schutzgebiet und darf sich „Naturpark Knüll“ nennen. Landesweit gibt es nun 13 Naturparks.

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          Basalt-Kuppenlandschaft im Norden, Wald im Osten und fruchtbare Ackerlandschaften im Süden - die nordhessische Region Knüll ist vielfältig und abwechslungsreich. Ab Dienstag (1. Juni) darf sie sich offiziell „Naturpark“ nennen und wird damit der 13. von derart ausgewiesenen geschützten  Landschaftsräumen, die das Land Hessen seit 1957 anerkannt hat.

          „Die Anerkennung als Naturpark trägt zur Entwicklung der Region bei, wertet die naturnahe Erholung auf und stärkt einen nachhaltigen Tourismus für Einheimische und Gäste“, sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Montag in Knüllwald. Der neue Naturpark erstreckt sich zwischen Homberg/Efze im Norden, Neunkirchen/Knüll im Westen, Breitenbach am Herzberg im Süden und fast bis nach Bad Hersfeld im Osten. Das Gebiet umfasst laut dem Träger Zweckverband Knüllgebiet eine Fläche von 83.000 Hektar. Insgesamt 17 Städte und Gemeinden liegen demnach ganz oder teilweise darin.

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