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FAZ.NET-Hauptwache : Unterstellungen, unentgeltlich parken, unter Clubbesuchern

Briefe an die Redaktion: Einen Leserbrief und die deutliche Antwort auf dessen Unterstellungen finden Sie in der Rhein-Main-Zeitung (Symbolbild). Bild: F.A.S.

Wir antworten auf einen Leserbrief mit Unterstellungen, schauen in unsere Redaktions-Glaskugel und mischen uns unter Clubbesucher. Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main steht in der FAZ.NET-Hauptwache.

          Guten Morgen! Am Donnerstag hat der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) die Kriminalitätsstatistik veröffentlicht. Die Zahl der Straftaten ist gesunken, wie schön. Damit kann aber nicht jeder leben. In den Köpfen mancher muss die Kriminalität einfach deutlich gestiegen sein, weil doch seit drei Jahren so unerhört viele Ausländer zusätzlich im Land leben. Und so meint ein Leser in einem Brief an die Redaktion, die Statistik des Ministers sei „passend gemacht“, und die F.A.Z. verbreite derlei auch noch. Das lassen wir nicht auf uns sitzen, wie auch nicht die Behauptung, zur Beruhigung der Bevölkerung werde verschwiegen, dass speziell die Zahl der Körperverletzungen mit dem Einsatz von Messern gestiegen sei. Den Leserbrief wie auch die deutliche Antwort auf solche Unterstellungen finden Sie heute in der Rhein-Main-Zeitung.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Sonst aber war das Wochenende völlig friedlich, die Menschen der Region saßen erstmals wieder draußen, am Main gingen sie in Scharen auf und ab, und weil es ja gerade einmal Mitte Februar ist, lautete die Frage des Wochenendes: Deutet sich damit schon der nächste Jahrhundertsommer an?

          Das wissen wir natürlich auch nicht, zur Anschaffung einer Redaktions-Glaskugel hat es einfach nie gereicht. Obwohl es natürlich schon super wäre, gelegentlich in die Zukunft zu gucken. Dann wüsste man zum Beispiel, kleiner Themensprung, wie das so wird in Stadtteilen wie Frankfurt-Bornheim, wo man dank des Gestaltungswillens der Verwaltung künftig überhaupt nicht mehr unentgeltlich parken kann, es sei denn, man wohnt dort. Unser Mitarbeiter Bernd Günther hat sich am Wochenende umgehört, was die Leute im Viertel sagen, die Skepsis scheint zu überwiegen. Hans Riebsamen wiederum, unser Fachmann für den Stadtverkehr, zeigt in seinem Kommentar zwar grundsätzlich Verständnis dafür, dass knapper Parkraum Geld kostet, zumal womöglich nur so Fahrverbote für Diesel-Autos vermieden werden können. Aber er warnt die Stadt, sie solle mit dieser neuen Art der Verkehrspolitik nicht überziehen. Am Ende helfe das nur Populisten.

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          F.A.Z.-Newsletter „Hauptwache“

          So beginnt der Tag in Frankfurt und Rhein-Main: das Wichtigste in Kürze, mit Hinweisen auf mobile Blitzer, Straßensperrungen, Gaststätten.

          Und außerdem wandelt sich die Szene der Clubs in Frankfurt nach Kräften (für die älteren Leser: damit sind jetzt einmal nicht Lionsclubs und Rotarier gemeint, sondern die Einrichtungen für nächtliche Vergnügungen, die in Ihrer Zeit Diskotheken ließen), Kollege Christian Riethmüller hat sich für die heutige Ausgabe tänzelnd unter die Clubbesucher gemischt +++ hat sich Tobias Rösmann mit Bernadette Weyland getroffen, die vor einem Jahr Frankfurter Oberbürgermeisterin werden wollte und seitdem selten zu sehen ist +++ werden auf dem Konrad-Adenauer-Ring in Wiesbaden zwei neue Blitzanlagen aufgestellt, schön langsam fahren.

          Einen Tag ohne Unterstellungen und Blitzer wünscht Ihnen

          Ihr Manfred Köhler

          Wetter

          Am Morgen gibt es lokale Nebelfelder, die sich bis zum Mittag aber auflösen. Dann wird es bei bis zu 14 Grad sehr sonnig. Am Abend ziehen Wolken auf und die Temperaturen sinken auf 3 Grad.

          Verkehr

          In Frankfurt verkehren die Straßenbahnlinien 15 und 16 in dieser Woche nicht zwischen dem Südbahnhof und der Stadtgrenze Offenbach. Statt dessen fahren Omnibusse.

          Geburtstag haben heute Cornelius Prittwitz, Vorsitzender des Vorstands der Frankfurter Juristischen Gesellschaft (66); Rafael Herlich, Frankfurter Fotograf, ausgezeichnet mit dem Medienpreis der Alexander-Stiftung (65); Matthias Drexelius, Geschäftsführender Direktor des Hessischen Landkreistags, Wiesbaden (53); Daniel Cohen, Generalmusikdirektor des Staatstheaters Darmstadt (35).

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