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Deutsches Filmmuseum : Chaplin und Lorrain - Sonderausstellungen in Frankfurt

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Charlie Chaplin in ganzer Person ist im Filmmuseum zu sehen: durch Figuren, Plakate, Postkarten, Werbung und Gebrauchsgegenstände aus dem Archiv Wilhelm Staudinger. Bild: AFP

Melone, Schnauzbart, Spazierstock - das ist unverkennbar Charlie Chaplin. Der Schauspieler und seine Slapstick-Figur des Landstreichers stehen im Mittelpunkt einer Sonderschau im Deutschen Filmmuseum Frankfurt.

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          Melone, Schnauzbart, Spazierstock - das ist unverkennbar Charlie Chaplin. Der Schauspieler und seine Slapstick-Figur des Landstreichers stehen im Mittelpunkt einer Sonderschau im Deutschen Filmmuseum Frankfurt. Weitere große Ausstellungen in den kommenden Wochen widmen sich in der Main-Metropole dem französischen Barockmaler Lorrain und den Künstlern Edvard Munch und Andy Warhol.

          Im Frankfurter Städel eröffnet am 3. Februar 2012 die Werkschau „Claude Lorrain. Die verzauberte Landschaft“ (bis 6. Mai 2012). Es werden 130 Werke aus allen Schaffensphasen des Barockmalers gezeigt, teilte das Museum mit. Lorrain wurde im 17. Jahrhundert besonders durch seine Landschaftsgemälde berühmt. Die Schau bringt nach Angaben des Kurators erstmals seit fast 30 Jahren die Werke Lorrains in einer Einzelausstellung in Deutschland zusammen.

          Munch in der Schirn, Warhol im Museum für Moderne Kunst

          Weiterhin können Museumsbesucher im Februar Sonderausstellungen mit Werken von Edvard Munch in der Kunsthalle Schirn (9. Februar bis 13. Mai 2012) und mit Arbeiten von Andy Warhol im Museum für Moderne Kunst (11. Februar bis 13. Mai 2012) besuchen.

          Unter dem Titel „Charlie, the Bestseller. Chaplins Tramp - Ikone zwischen Kino, Kunst & Kommerz“ (22. Februar bis 13. Mai 2012) widmet sich die Schau im Filmmuseum vor allem der Vermarktung des von Chaplin gespielten Vagabunden, teilten die Kuratoren mit.

          Seit fast 100 Jahren ist der Landstreicher Charlie aus dem Filmklassiker „The Tramp“ (1915) ein Symbol für den Kummer in der Moderne. Künstlerisch und kommerziell ist diese Ikone bis in die Gegenwart massenweise reproduziert worden. Nun zeigt das Filmmuseum seltene und kuriose Sammlerstücke aus dem Chaplin-Archiv Wilhelm Staudinger: Figuren, Plakate, Postkarten, Werbung und Gebrauchsgegenstände. Mit ihnen wollen die Kuratoren zeigen, wie die Figur des Landstreichers „losgelöst von den Filmen ein eigenständiges Leben führt“.

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