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Computerspiel aus Mainz : „Anno 1800“ erhält Entwicklerpreis

Die aufwändige Wirtschaftssimulation „Anno 1800“ konnte sich gegen 95 andere Spiele durchsetzen. Bild: Ubisoft

Das Unternehmen Blue Byte aus Mainz erhält den Deutschen Entwicklerpreis für das Computerspiel „Anno 1800“. Drei Jahre lang hatten bis zu 100 Mitarbeiter an dem siebten Ableger der berühmten Spielereihe gearbeitet.

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          Beim diesjährigen deutschen Entwicklerpreis ist das in Mainz von Blue Byte entwickelte Computerspiel „Anno 1800“ als das beste deutsche Spiel ausgezeichnet worden. Die aufwändige Wirtschaftssimulation konnte sich gegen 95 andere Spiele in gleich vier Kategorien durchsetzen. Neben dem Hauptpreis konnte „Anno 1800“ auch in den Bereichen Spieledesign, Grafik und Sound die Fachjury überzeugen.

          Alexander Davydov

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Das ist eine tolle Belohnung für die hervorragende Arbeit des ganzen Teams“, sagte Benedikt Grindel, Managing Director der deutschen Ubisoft Entwicklerstudios, zu denen auch jenes in Mainz gehört. Bis zu 100 Mitarbeiter hatten drei Jahre lang an dem Spiel gearbeitet. Der jährlich verliehene Deutsche Entwicklerpreis gilt als die älteste Auszeichnung für Videospiele aus dem deutschsprachigen Raum.

          In „Anno 1800“ übernimmt der Spieler die Herrschaft über einen fiktiven Inselstaat zur Zeit der Industrialisierung. Ziel ist es, durch den Bau von Städten und komplexen Wirtschaftskreisläufen, durch Handel und zur Not auch Militäreinsatz die Vormachtstellung zu erkämpfen. Ein Konzept, das sich seit mehr als 20 Jahren großer Beliebtheit erfreut. Der siebte Ableger der berühmten Spielereihe, der abermals am Standort Mainz entstand, verkaufte sich schon kurz nach der Veröffentlichung im April rund 200.000 Mal.

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