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Feinstaub : Umwelthilfe will Silvesterfeuerwerk verbieten lassen

Die Deutsche Umwelthilfe möchte den privaten Einsatz von Feuerwerkskörpern einschränken. Bild: Picture-Alliance

Soll Silvesterfeuerwerk nicht mehr in private Hände gelangen? Die Deutsche Umwelthilfe will Verbote in mehreren deutschen Großstädten durchsetzen.

          1 Min.

          Die Deutsche Umwelthilfe hat nach eigenen Angaben bei 31 Städten ein Verbot oder eine Einschränkung privaten Silvesterfeuerwerks in den Innenstädten beantragt. Sie begründet dies mit der hohen Feinstaubbelastung durch Böller und Raketen. Zu den Städten mit besonders starker Luftverschmutzung, die für ein solches Verbot in Frage kämen, zählt die Umwelthilfe Frankfurt, Mainz, Offenbach und Darmstadt.

          Sascha Zoske

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          In der gestern veröffentlichten Mitteilung des Vereins heißt es, er befürworte professionell und zentral organisierte Silvesterfeuerwerke außerhalb der Innenstädte. Dort, wo viele Menschen lebten und die Luftverschmutzung ohnehin schon hoch sei, müsse es von diesem Winter an „klare Verbote“ geben. Ein Rechtsgutachten, das die Umwelthilfe in Auftrag gegeben habe, zeige, dass die Kommunen solche Beschränkungen erlassen könnten. Die Feinstaubmenge, die durch das Feuerwerk zum Jahreswechsel freigesetzt werde, entspreche 16 Prozent der jährlich im Straßenverkehr entstehenden Menge.

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