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Schwieriges Kapitalmarktumfeld : Deutsche Familienversicherung verschiebt Börsengang

Stefan Knoll, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Familienversicherung, beobachtet den Markt genau. Bild: Wolfgang Eilmes

Die Deutsche Familienversicherung hat überraschend ihren geplanten Börsengang gestoppt. Das Unternehmen hatte ursprünglich 100 Millionen Euro einnehmen wollen.

          Die Deutsche Familienversicherung hat ihren für die nächste Woche geplanten Börsengang gestoppt. Grund für die Entscheidung soll laut einer Pressemitteilung das schwierige Kapitalmarktumfeld sein. Das Unternehmen mit dem Sitz in Frankfurt hatte mit dem Börsengang ursprünglich mit einer Einnahme von 100 Millionen Euro gerechnet. Diese sollten in weiteren Wachstum investiert werden. Die Aktiengesellschaft verwaltet derzeit 420.000 Policen.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Mehrere Unternehmen hatten zuletzt ihre Börsengänge ebenfalls gestoppt, nachdem Aktienkurse gesunken waren. Laut der Familienversicherung wolle man das Kapitalmarktumfeld weiterhin beobachten.

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