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Der Weg des Gepäcks : Hier schlägt der Puls des Frankfurter Flughafens

  • -Aktualisiert am

Am laufenden Band: In den Tiefen des Flughafens werden die Koffer über viele Kilometer transportiert. Bild: Carlos Bafile

Die Gepäckförderanlage am Frankfurter Flughafen ist zwar für viele Passagiere unsichtbar, dennoch ist sie unerlässlich. Ohne sie kommt kein einziger Koffer rechtzeitig zu den Flugzeugen. Doch nicht immer geht alles glatt.

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          Motoren rattern und Behälter aus Metall rauschen, von einem Bolzen geführt, hintereinander auf Schienen dahin. Die Fracht, die gut zwölf Meter tief unter dem Terminal 1 des Flughafens befördert wird, ist kostbar. Täglich für Hunderttausende von Passagieren. Verborgen vom Alltag am Flughafen, arbeitet die Gepäckförderanlage direkt unter den Füßen der Reisenden auf Hochtouren, um Koffer und Taschen rechtzeitig ins Flugzeug zu transportieren.

          Um 8.37 Uhr steht Malte Min im Terminal 1, Bereich B, Ebene 2. Der 41 Jahre alte Deutsche lebt in Südkorea und will mit einem großen schwarzen Koffer und Handgepäck zurück nach Seoul fliegen, heim zu Frau und Kindern. Die Südkoreaner feiern derzeit „Seollal“, das Neujahrsfest, sagt Min, der in Jeans und Outdoorjacke zum Schalter gekommen ist. Sie nehmen sich dafür mehrere Tage frei und besuchen ihre Familien. Min hat die Gelegenheit genutzt, um in Deutschland den 70. Geburtstag seines Vaters mitzufeiern. Am Check-in-Schalter 480 von Etihad Airways gibt er sein Gepäck auf.

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