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Tarifstreit : Streik droht Frankfurter Flughafen zu lähmen

Drohender Warnstreik am Frankfurter Flughafen: Beschäftigten der Luftsicherheit fordern höheren Lohn. Bild: Picture-Alliance

Jetzt trifft es mit Frankfurt auch den größten deutschen Flughafen. In der kommenden Woche sollen die Beschäftigten der Luftsicherheit ihre Arbeit niederlegen.

          In der Tarifauseinandersetzung in der Luftsicherheitsbranche ruft die Gewerkschaft Verdi die Bediensteten des Luftsicherheitsgewerbes dazu auf, von Dienstag um 2 Uhr an bis um 20 Uhr die Arbeit niederzulegen. Das ist am Morgen aus Gewerkschaftskreisen zu erfahren gewesen.

          Jochen Remmert

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, zuständig für Flughafen und Offenbach.

          In der Vorwoche hatte Verdi schon an anderen deutschen Flughäfen zu Warnstreiks aufgerufen. Den größten deutschen Flughafen hatten die Gewerkschafter bisher ausgenommen, weil sie den Ferienbetrieb nicht behindern wollten. In Hessen enden die Weihnachtsferien aber erst am Montag.

          Geschuldet sind die Streiks den Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband der Luftsicherheitsfirmen und der Gewerkschaft Verdi für zirka 23.000 Beschäftigte der Flugsicherheit. Verdi will einen Stundenlohn von 20 Euro für die Mitarbeiter der Passagier-, Fracht- und Personalkontrolle durchsetzen.

          Auswirkungen auf Fluggäste

          Fluggäste sollten sich frühzeitig auf mögliche Auswirkungen für ihre Verbindungen einstellen.  “Die Sicherheitskontrollen außerhalb des Transitbereichs werden nicht besetzt sein. Fluggäste, die ab Frankfurt reisen, werden so während der gesamten Streikdauer keine Möglichkeit haben, ihren Flug zu erreichen“, teilte Fraport am Freitag mit. „Ab 20 Uhr wird der Flugbetrieb auch für Zusteiger in Frankfurt wieder anlaufen, es ist aber auch danach mit Beeinträchtigungen und Verzögerungen zu rechnen.“

          Fraport wies darauf hin, dass während des Warnstreiks kein anderes Personal zur Verstärkung an den Kontrollstellen eingesetzt werden könne, da die Kontrollstellen dem Luftsicherheitsgesetz gemäß nur von speziell ausgebildetem Personal betrieben werden dürfen.

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