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Friedrich Berndt geht in Rente : Abschied von der Mainfeld-Siedlung

  • -Aktualisiert am

Quartiersmanager der Mainfeld-Siedlung: Friedrich Berndt Bild: Rainer Wohlfahrt

Nach 13 Jahren geht Quartiersmanager Friedrich Berndt in Rente. In der Mainfeld-Siedlung habe sich einiges gebessert, findet er. Auf seine Nachfolgerin warten neue Aufgaben.

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          Nur wenige Gehminuten von Friedrich Berndts Büro entfernt liegt zwischen zwei Hochhäusern ein Spielplatz. Der Favorit der Kinder ist ein riesiges Holzschiff. Es wirkt baufällig und ist mit Graffiti besprüht, Kinder sind nicht zu sehen. „Das war einer der ersten Spielplätze, die wir damals hergerichtet haben“, erzählt Berndt. Gebaut ist die Anlage auf der Tiefgarage der Hochhäuser. „Natürlich muss hier auch wieder was gemacht werden“, sagt er; genutzt werde der Spielplatz im Sommer aber durchaus. Und auch bis zur Renovierung der Außenanlagen dauere es vermutlich nicht mehr lange: Nach der Sanierung der sechs Wohntürme, die diesen Sommer beendet werden solle, gehe es auch an die Wiesen, Wege und Spielplätze.

          13 Jahre lang war Berndt Quartiersmanager für die Caritas, gestern wurde er verabschiedet. Seine Aufgabe im Programm „Aktive Nachbarschaft“ war es, die rund 2300 Bewohner der sechs Wohntürme ins gesellschaftliche Leben Niederrads einzubinden und für ein friedliches Miteinander in der Siedlung zu sorgen. Zu seiner Anfangszeit hatte die Siedlung vor allem wegen Konflikten mit der Polizei und einer hohen Kriminalitätsrate immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt.

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