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Wegen Corona : Der Fahrrad-Boom hält an

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Immer mehr Menschen steigen in Corona-Zeiten aufs Rad um: Der ADFC bemängelt den schleppenden Ausbau von Radwegen durch die Kommunen. Bild: dpa

Die Fahrradbranche macht sich auf, ein abermaliges Rekordjahr hinzulegen. Die Nachfrage übersteigt weiterhin die Kapazitäten bei Händlern und Werkstätten. Dabei hinkt der Ausbau von Radwegen.

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          Die Corona-Pandemie hat dem Fahrrad auch in Hessen enormen Rückenwind verschafft. Immer mehr Menschen steigen aufs Fahrrad, sei es zum Pendeln oder zum Freizeitsport. Die Nachfrage übersteigt auch in diesem Jahr die Kapazitäten bei Händlern und Werkstätten: Schon gibt es Lieferschwierigkeiten und Wartelisten. Auch der Ausbau der zum Radeln nötigen Infrastruktur hinkt hinterher, wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) kritisiert. Ein Überblick über die Situation.

          Trends

          E-Bike, E-Bike, E-Bike - das scheint 2021 angesichts weiter eingeschränkter Reisemöglichkeiten wegen der Corona-Pandemie der große Trend zu bleiben. Gekauft wurden nach Angaben der Branchenverbände ZIV und VDZ vergangenes Jahr vor allem hochwertige und teure Fahrräder, die Verbände rechnen mit anhaltend hoher Nachfrage. Gefragt sind Pedelecs, deren Motor Unterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde leistet - zunehmend auch in sportlicher Version als Mountainbike oder Rennrad. Immer häufiger gekauft werden auch Lastenfahrräder mit Batterie-Unterstützung, allerdings eher in den Städten als auf dem Land.

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