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CSD in Frankfurt : Fußmarsch statt Parade

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Der CSD wurde in Frankfurt in vor Corona-Zeiten mit großen Paraden gefeiert. Bild: EPA

Der Christopher Street Day (CSD) wurde am Samstag in Frankfurt auf dem Römerberg begangen. Das bedeutet in Corona-Zeiten einige Umstellungen für die für Gleichberechtigung von queeren Menschen Demonstrierenden.

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          Sonst ist der Christopher Street Day (CSD) ein schillernd buntes Fest. Bunt war es zwar auch diesmal, allerdings wurde der CSD wegen Corona nur mit einer Kundgebung und einem Fußmarsch, anstelle einer großen Parade, abgehalten. Am Samstag demonstrierten Schwule, Lesben und andere queere Menschen, zu denen auch Intergeschlechtliche und Transsexuelle gehören, unter dem diesjährigen Motto „Vielfalt schützen per Gesetz. Nicht erst morgen, sondern jetzt“ für Gleichberechtigung.

          Auf dem Römerberg begann der Frankfurter CSD um 11.30 Uhr mit einem musikalischen Vorprogramm. Unter anderen spielte der Frankfurter Kabarettist und Theaterpädagoge Malte Anders. Um 12 Uhr wurde die Regenbogenflagge auf dem Balkon des Rathauses als Zeichen des Zusammenhalts und der Diversität aller Gruppen gehisst. Anschließend sprachen Kai Klose, hessischer Minister für Soziales und Integration (Die Grünen), und die Frankfurter Dezernentin für Integration, Sylvia Weber (SPD), über den aktuellen Stand der Landes- und Stadtpolitik für die queere Community.

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