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Frankfurt : Demos für und gegen Pegida angekündigt

  • -Aktualisiert am

Demonstrationen gegen Pegida in Wiesbaden vergangenen Montag. Bild: dpa

Auf dem Römerberg und an der Hauptwache sollen Demonstrationen gegen und für Pegida stattfinden. Die Polizei schließt Gewalttaten nicht aus und ist mit einem Großaufgebot vertreten.

          Mit einem Großaufgebot wird die Polizei am Abend die Demonstrationen von Pegida-Anhängern und -Gegnern begleiten. Während von 18 Uhr an auf dem Frankfurter Römerberg rund 10.000 Menschen erwartet werden, um sich unter dem Motto „Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit“ gegen Rassismus auszusprechen, wollen sich eine halbe Stunde später an der Hauptwache bis zu 300 Anhänger der Pegida-Bewegung versammeln.

          Fraglich ist derzeit, ob ihre Demonstration, die durch die Innenstadt führen soll, in diesem Umfang stattfinden wird. Gegendemonstranten, vor allem aus dem linksextremen Spektrum, haben sich angekündigt, um die Veranstaltung zu verhindern. Die Polizei schließt nicht aus, dass es dabei zu Gewalttaten kommt.

          Den Erkenntnissen zufolge gibt es Hinweise darauf, dass jedes Mittel genutzt werde, um die Pegida-Demonstration zu verhindern. Die Polizei hat schon Ende vergangener Woche deutlich gemacht, dass sie laut Grundgesetz verpflichtet sei, den Schutz beider Veranstaltungen zu gewährleisten. Anhänger des Römerbergbündnisses aus Gewerkschaften und Kirchen riefen auch dazu auf, an der Veranstaltung auf dem Römerberg teilzunehmen und sich nicht durch den nachträglich initiierten Aufruf von Pegida beirren zu lassen.

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