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FAZ Plus Artikel Luxussuite in Spanien : Bestechungsvorwürfe gegen Wiesbadens Oberbürgermeister

Muss sich mit Bestechungsvorwürfen auseinandersetzen: Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD). Bild: Michael Kretzer

Der Wiesbadener Rathauschef Sven Gerich fährt gern mit Freunden in den Urlaub nach Spanien. Daraus ergeben sich nun brisante Fragen an den Oberbürgermeister.

          Drei friedliche Wochen hatte Sven Gerich (SPD) sich selbst und allen Kommunalpolitikern kurz vor Weihnachten gewünscht und sich dann in den Urlaub verabschiedet. Kaum zurück, muss sich der Wiesbadener Oberbürgermeister unangenehmen Fragen stellen. Nicht nur der Medien und schon bald der Stadtverordneten, sondern womöglich auch der Justiz. Wieder einmal geht es um eine private Urlaubsreise des Rathauschefs. Diesmal nicht nach Südfrankreich ins Feriendomizil der vermögenden Unternehmerfamilie Kuffler, sondern nach Spanien. Ausgerechnet mit Ralph Schüler. Jenem bisherigen Geschäftsführer der Wiesbadener Holding WVV, der wegen seiner Geschäftsbeziehungen zum CDU-Fraktionsvorsitzenden Bernhard Lorenz und deshalb wegen vermeintlicher Interessenskonflikte vom Aufsichtsrat unter Führung von Gerich fristlos entlassen wurde.

          Gemeinsame Spanien-Reise 2014

          Oliver Bock

          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Schüler hat von seinen Anwälten den Ratschlag erhalten, im Hinblick auf die bevorstehenden juristischen Auseinandersetzungen um seine Entlassung reinen Tisch zu machen. Er hält die Kündigung für ungerechtfertigt und will um seine Reputation in der Landeshauptstadt kämpfen. Wohl wissend, dass es dennoch keinen Weg zurück an die Spitze der Holding geben wird. Das Ergebnis der Bemühungen, wieder in die Offensive zu gehen und alles offenzulegen, was ihm bei der Aufarbeitung der Angelegenheit vielleicht noch zum Vorwurf gemacht werden könnte, ist eine überraschende Selbstanzeige gegenüber der Staatsanwaltschaft Wiesbaden. Die darin beschriebene, nur vermeintlich harmlose Genussreise unter damaligen Freunden ist politisch auch wegen ihres Zeitpunkts brisant.

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