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DB-Fahrplanchef : Dirigent von 40.000 Zügen

Hat im Büro ein ICE-Modell: Fahrplan-Chef Frank Hoffmann. Bild: Helmut Fricke

Auf diesen Sonntag haben Frank Hoffmann und seine fast eintausend Kollegen viele Monate hingearbeitet: es ist wieder Fahrplanwechsel bei der Bahn.

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          Wer regelmäßig mit Zügen fährt, schaut oft nur beiläufig nach, ob sich die ihm vertrauten Zeiten vielleicht um ein oder zwei Minuten verschieben. Nur wenn größere Neuerungen anstehen wie die Eröffnung der Schnellfahrstrecke von München nach Berlin, findet der Fahrplanwechsel ausnahmsweise Beachtung.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Bei Hoffmann ist das anders. Er ist Fahrplanchef der Deutschen Bahn, konkret der Tochtergesellschaft DBNetz, mit einem wenig auffälligen Büro an der Theodor-Heuss-Allee in Frankfurt und einem Fensterblick nicht auf Züge, sondern auf endlose Autokolonnen. Für den 49 Jahre alten Betriebswirt mit Ausbildung zum Facharbeiter im Eisenbahnbetrieb ist es die siebte Position in seiner Karriere, die er als Zugchef begann. Vor dem Wechsel in seinen jetzigen Job war er Geschäftsführer der Gemeinschaftstochter der Deutschen Bahn und der französischen SNCF für den Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Paris und Deutschland.

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