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Dauerregen : Hochwasser wird in Nordhessen nicht so dramatisch wie befürchtet

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Die Hochwasserlage in Nordhessen wird wohl doch nicht so dramatisch wie zunächst befürchtet. Auch der Ablauf aus dem Edersee ist wieder auf ein Normalmaß heruntergefahren.

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          Die Hochwasserlage in Nordhessen wird wohl doch nicht so dramatisch wie zunächst befürchtet. Es werde weniger spannend als bislang erwartet, sagte am Freitag ein Sprecher des Regierungspräsidiums (RP) Kassel. Vorsorglich war der Ablauf aus dem Edersee erhöht worden, damit der Stausee weitere Regenmassen aufnehmen kann. Der Ablauf sei aber wieder auf ein Normalmaß heruntergefahren worden, betonte der Sprecher. In Kassel werde der Pegel der Fulda von Anfang der Woche wohl nicht mehr erreicht.

          Stärker betroffen sind laut RP voraussichtlich der Vogelsberg und die Rhön in Osthessen. Am Fulda-Oberlauf seien die Pegelstände zuletzt wieder deutlich gestiegen, teilte auch das Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie in Wiesbaden mit.

          Das nordhessische Felsberg bereitete sich am Freitag dennoch auf Hochwasser vor - eine Vorsichtsmaßnahme, wie es hieß. „Gestern klang es dramatischer, es geht in Richtung Entspannung“, sagte Bürgermeister Volker Steinmetz (parteilos). „Wir haben Sandsäcke aufgebaut, um das Rathaus zu schützen.“ Zudem habe die Stadt zwei Sanddepots eingerichtet, bei denen Bewohner ihre Sandsäcke füllen können, das Technische Hilfswerk stehe mit einer Schmutzwasserpumpe bereit. Laut Vorhersage ziehe das Regengebiet vorbei. In Felsberg im Edertal kommen drei Flüsse zusammen, die über die Ufer treten könnten: Eder, Schwalm und Efze.

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