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Bundesgartenschau 2029 : Mehr Starkregen, Stürme und Tropennächte

Im Mittelrheintal spürt man schon den Klimawandel. Bild: dpa

Das Obere Mittelrheintal spürt den Klimawandel bereits und richtet bei der Vorbereitung der Bundesgartenschau für das Jahr 2029 den Blick auf mögliche Risiken.

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          Zwischen den Mündungen von Nahe und Mosel in den Rhein liegen 63 Stromkilometer. Die Ufer links und rechts in diesem Abschnitt werden im Jahr 2029 Schauplatz der zweiten dezentralen Bundesgartenschau sein. Insgesamt 108 Millionen Euro wollen sich die Rheinanlieger und die beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen, das mit den beiden Rheingau-Kommunen Rüdesheim und Lorch beteiligt ist, das Spektakel kosten lassen.

          Oliver Bock
          Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung für den Rheingau-Taunus-Kreis und für Wiesbaden.

          Die Vorbereitung läuft, und dazu gehört auch, den Fokus auf die Risiken zu richten, die mit dem Klimawandel verbunden sind. Das Rheinhochwasser Mitte Juli hat den Organisatoren drastisch vor Augen geführt, dass während der Großveranstaltung auch mitten im Sommer mit Widrigkeiten zu rechnen sein wird. Dazu gehören neben Hochwasser auch Extremwetterlagen wie Starkregen und Stürme sowie längere sonnige und sehr heiße Perioden.

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