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Das Diktat : Die Kunst der Rechtschreibung

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Constanze Angermann liest "Frankfurt schreibt!" Bild: F.A.Z., Wolfgang Eilmes

Schüler, Eltern und Lehrer traten am Mittwochabend in der Frankfurter Musterschule beim Wettbewerb „Frankfurt schreibt“ zum Diktat an. Neun Fehler reichten zum Gesamtsieg.

          Zum zweiten Mal stand gestern Abend in der Aula der Frankfurter Musterschule die Welt Kopf: Rund 150 Schüler aus 15 Schulen haben sich nicht nur versammelt, um außerhalb der Schulzeit ein Diktat zu schreiben, sie haben sich darauf sogar wochenlang vorbereitet. Das Diktat zum Frankfurt-Finale des von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft organisierten Wettbewerbs „Frankfurt schreibt“ drehte sich auch in diesem Jahr mit viel Wortwitz um Frankfurt und das Leben seiner Einwohner.

          Teilnehmer machten im Durchschnitt 33 Fehler

          Nicht nur die Schüler bewarben sich um die Teilnahme am erstmals stattfindenden Hessenfinale im April, auch Eltern und Lehrer stellten ihre Rechtschreibkenntnisse auf den Prüfstand. „Guillotine“: Zumindest bei diesem Beispiel konnte Werner D’Inka, Mitherausgeber dieser Zeitung, im Gespräch mit Roland Kaehlbrandt, dem Vorstandschef der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, seine berufliche Ehre verteidigen. Für Eintracht-Spieler Heiko Butscher hätte es in keiner Kategorie zum Sieg gereicht - mit 27 Fehlern lag er immerhin deutlich unter der durchschnittlichen Zahl von 33 Fehlern.

          Am Ende war Tilman Jacob von der Musterschule mit 19 Fehlern der beste Schüler, Anneke Thaler von der Max-Beckmann-Schule gewann in der Lehrer-Kategorie mit zehn Fehlern. Dr. Antje Freyberg erzielte mit neun Fehlern das beste Ergebnis in der Eltern-Kategorie für die Europäische Schule und den Gesamtsieg.

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