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Darmstädter Porzellanmuseum : Gartenfest für Prinz Schorsch

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Fast so wie im 18. Jahrhundert soll am Sonntag im Darmstädter Prinz-Georg-Garten der 300. Geburtstag des namengebenden Prinzen Schorsch gefeiert werden: mit historischen Tänzen, an einer langen Tafel sitzend und mit allerlei Geschichten aus dem Familienleben des Aristokraten.

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          Mit einem Gartenfest, so wie es früher wohl gewesen ist, wird in Darmstadt am Sonntag an den 300. Geburtstag des Prinzen Georg Wilhelm erinnert. Schließlich war dem zweitgeborenen Lieblingssohn namens „Schorsch“ das hinter Mauern versteckte Grundstück am heutigen Porzellanmuseum dereinst von seinem Vater, dem Landgrafen Ludwig VIII., geschenkt worden. Und im 18. Jahrhundert sei das „gartenkünstlerische Schmuckstück“, das an den Herrngarten angrenzt, regelmäßig als intimer Rückzugsort genutzt worden, an dem es sich mit Familie und aristokratischen Freunden ungestört und ungezwungen feiern ließ.

          Ganz in diesem Sinne laden die Gastgeber – also die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen sowie die Großherzoglich-Hessische Porzellansammlung – alle Interessierten dazu ein, in dem kleinen Rokoko-Garten an der Schloßgartenstraße vorbeizuschauen: zum Flanieren, um sich bei Führungen über den Anbau von Blühpflanzen, Kräutern, Obst und Gemüse zu informieren und sich im Porzellanmuseum bei freiem Eintritt die letztmalig gezeigte Sonderausstellung „Tierisch gut! Treue Freunde und wilde Biester aus drei Jahrhunderten“ anzuschauen.

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