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Kabinettsbeschluss : Darmstadt als Spitzenzentrum für Cyber-Sicherheit

  • Aktualisiert am

Soll Teil des „Hotspots“ werden: Fraunhofer-Institut SIT Bild: Cornelia Sick

Darmstadt soll zum „Hotspot“ der IT-Sicherheit in Deutschland werden. Geplant ist, die Kapazitäten von TU, Hochschule Darmstadt und dem Fraunhofer Institut SIT noch schlagkräftiger zu machen.

          Hessen will Darmstadt zum „Hotspot“ der IT-Sicherheit in Deutschland machen. Dies beschloss die schwarz-grüne Regierung auf einer Kabinettssitzung im Landesmuseum in Darmstadt. Damit werde die Grundlage für den Aufbau eines Spitzenforschungszentrums für Cyber-Security geschaffen, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) nach Angaben der Staatskanzlei.

          Geplant ist, die Kapazitäten von TU, Hochschule Darmstadt und dem Fraunhofer-Institut SIT (Sichere Informationstechnologie) noch schlagkräftiger zu machen. Die drei Einrichtungen bündeln ihre Kompetenzen im Loewe-Forschungszentrum Cased (Center for Advanced Security Research Darmstadt), das in den Jahren 2016 bis 2018 mit Hilfe des Bundes zusätzliche sechs Millionen Euro erhalten soll. Bis 2016 werde Cased bereits mit 36,5 Millionen Euro gefördert. Zudem sitzt in der Stadt das House of IT.

          Das Kabinett zog eine positive Bilanz der „Woche der Wissenschaft“. Die Minister hatten in der vergangene Woche bedeutende Forschungseinrichtungen des Landes besucht. Das Land investiere bis 2019 in Hessen mehr in Bildung und Wissenschaft als je zuvor, sagte CDU-Kabinettschef Volker Bouffier.

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